Auf Streife - Die Spezialisten
Fr 15.07.2016, 18:00

Höhlenmenschen

In einer Höhle suchen die Spezialisten nach einem vermissten Mann. Als sie dabei einen abgerissenen Fuß finden, zählt jede Sekunde. - Drama in der Notaufnahme: Ein Mann wird mit einem gebrochenen Bein und starken Schmerzen eingeliefert. Als eine Amputation gerade noch verhindert werden kann, folgt der nächste Schock. - Und: Einsatz in einer Schrebergartenanlage: Ein Jugendlicher liegt bewusstlos und mit starken Verbrennungen im Gesicht am Boden.

Mehr zum Thema Gelbsucht

Die Gelbsucht (med.: Ikterus) bezeichnet ein Symptom, bei dem es zu einer Gelbfärbung der Haut und der Schleimhäute kommt. Typisch bei einer Gelbsucht sind zu dem gelbe Augen. Verantwortlich für die gelbe Farbe ist der Anstieg an Bilirubin, welches beim Abbau alter Blutkörperchen entsteht. Durch verschiedene Krankheiten, bei denen die Leber eine zentrale Rolle spielt, kann es zu Störungen des Bilirubin-Stoffwechsels kommen. Der Farbstoff reichert sich im Gewebe an. Liegt eine erhöhte Konzentration des Gallenfarbstoffes Bilirubin im Blut vor, kommt es zu einer Gelbfärbung der Augen, der Haut und der Schleimhäute.

Bei Bilirubin handelt es sich um ein Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin. Bei bestimmten Erkrankungen steigt seine Konzentration im Blut an und es kommt zu Ablagerungen im Gewebe. Durch diese Ablagerungen wird dann der gelbliche Schimmer hervorgerufen. Die Gelbfärbung tritt etwa ab einer Konzentration von zwei Milligramm pro Deziliter Blut auf. Hinter einer Gelbsucht können verschiedene Ursachen stecken. Grob lassen sich diese in drei Kategorien einteilen: - Erkrankung des Blutes (prähepatischer Ikterus) - Erkrankung der Leber (hepatischer Ikterus) - Erkrankung der Galle (posthepatischen Ikterus). Die Ursache einer Gelbsucht liegt zunächst in einem gestörten Bilirubin-Stoffwechsel.

Hättest du es gewusst?

Langfristig wirksame Impfstoffe gegen Malaria gibt es bislang nicht. Forscher wollen Rinder mit einem besonderen Duft besprühen, damit die Malariamücken abgelenkt werden und eher eine Kuh als einen Menschen stechen. Ein Vorteil daran ist, dass Kühe die Stiche nicht stören, denn sie können nicht an Malaria erkranken.

  • Immer mehr Menschen in Deutschland haben einen Impfschutz gegen Hepatitis. Laut Angaben des Robert Koch-Institutes (RKI) weisen mehr als 90% aller Kinder im schulfähigen Alter eine vollständige Grundimmunisierung gegen Hepatitis B auf.
  • Insgesamt 85,1 Millionen Flugpassagiere reisten 2015 von deutschen Flughäfen ins Ausland, 3,5 Millionen mehr als 2014.
  • Von 60.000 Amputationen jährlich sind ca. 40.000 die Folge von Diabetes. Damit liegt Deutschland bei der Amputationsrate international im oberen Bereich. Experten gehen davon aus, dass ca. 80 % der Amputationen davon vermeidbar wären. (Voraussetzung dafür wäre eine optimale Blutzuckereinstellung, die frühzeitige Behandlung des diabetischen Fußsyndroms und eine bessere Vernetzung der verschiedenen ärztlichen und nichtärztlichen Spezialisten im ambulanten und stationären Sektor)
  • Malaria ist eine Erkrankung, die vor allem in den Tropen und Subtropen verbreitet ist. Ausgelöst wird sie durch sogenannte Plasmodien (einzellige Parasiten), die durch den Stich der Anophelesmücke übertragen werden.
  • Das typische Symptom sind Fieberschübe, die sich mit fieberfreien Intervallen abwechseln (Wechselfieber).
  • Jede Minute stirbt in Afrika ein Kind unter fünf Jahren an Malaria. Das macht pro Tag rund 1400 Todesfälle.
  • Im Jahr 2015 wurden deutschlandweit insgesamt 774 Lebertransplantationen registriert.
  • Die Deutschen trinken doppelt so viel Alkohol wie andere Nationen. Sie zahlen dafür einen hohen Preis: Etwa 15.000 Menschen sterben jährlich daran.
  • Noch mehr als die Deutschen trinken unter anderem die Franzosen, die Finnen und die Ukrainer. Russland und Weißrussland erreichen mit 15,1 beziehungsweise 17,5 Litern reinem Alkohol pro Kopf Spitzenwerte.
  • Leberschädigungen sind mit 7812 Fällen jährlich die häufigste Todesursache bei Alkoholikern. Am zweithäufigsten ist die Bauchspeicheldrüse betroffen. Aber auch Herzmuskel, Lunge oder Nervensystem können so stark geschädigt werden, bis sie versagen. Bei knapp 4000 Toten wird schlicht und einfach „Abhängigkeitssyndrom“ als Ursache genannt.
  • Das Antidot oder Antidoton ist ein Gegenmittel zu Giften, Toxinen, Medikamenten oder anderen Substanzen, die auf einen Organismus Einfluss nehmen.

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