Auf Streife - Die Spezialisten
Mi 11.05.2016, 18:00

Russischer Aufguss

Eine Frau findet einen nackten, fremden und bewusstlosen Mann in ihrem Pool. Als die Spezialisten eintreffen, ist der Mann kurioserweise verschwunden. Handelt es sich um einen Einbrecher? - Bei Stichprobenkontrollen auf der Autobahn kontrolliert der Zoll ein Auto, in dem fünf statt der zulässigen vier Personen sitzen. Eine Kavaliersdelikt - bis der Drogenspürhund plötzlich anschlägt.

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Ein Piercing zu tragen bedeutet für den Gepiercten immer, dass er ein gewisses Risiko eingeht. Eine große englische Studie mit über 10.000 Teilnehmern ermittelte, dass bei etwa jedem dritten aller Piercings eine Komplikation auftritt. Laut Studie suchte circa die Hälfte der davon Betroffenen Rat oder Hilfe bei ihrem Piercer oder einem Arzt.
Da es sich bei Piercings um eine vorerst offene Wunde handelt, kommen als häufigste Komplikationen Blutungen, Infektionen und Schwellungen vor. Jedes Piercing birgt die Gefahr einer Infektion, da Keime in die offene Wunde eindringen können. Daher kommt, neben der Eignung und Arbeitsweise des Piercers, der Hygiene und der sorgfältigen Pflege eine besondere Rolle zu.
Infiziert sich ein Piercing, so führt dies oftmals zu folgenden Symptomen an den gepiercten Stellen:
• Schmerz
• Rötung
• Schwellung
• starke Erwärmung der Haut / Wunde
• Überempfindlichkeit der Haut
• eventuell Eiterbildung

Ein Piercing selber stechen ist mit einem erhöhten Risiko verbunden, z.B. wenn man während des Stechens Angst bekommt oder man z.B. kein Blut sehen kann und mittendrin abbricht. In solchen Fällen ist es danach fast immer mit schwerwiegenden Problemen einhergegangen. Es haben sich große Blutergüsse, Entzündungen, Narben oder Infektionen gebildet, welche sehr schmerzhaft sein können. Beim Bauchnabelpiercing spielt das Aussehen zweifellos eine wichtige Rolle. Am wichtigsten ist aber, dass das Piercing gut heilt – und das braucht seine Zeit. Zu großer und zu schwerer Schmuck behindert die Heilung und reizt die Wunde, Billigschmuck erhöht das Risiko für Komplikationen.

Hättest du es gewusst: Der 52-jährige Rolf Buchholz ist mit 453 Piercings der meist gepiercte Mann der Welt. Knapp 170 Stäbe und Ringe trägt der Dortmunder nach eigenen Angaben in seinem Gesicht, allein 94 davon an der Lippe. Außerdem befinden sich einige Schmuckstücke an seinen Brustwarzen, im Bauchnabel – und etwa 270 im Genitalbereich.

• In Deutschland sind 7% der Bevölkerung gepierct. Den größten Anteil bilden dabei die 16- bis 29-Jährigen.
• Juristisch gesehen ist Piercing eine Körperverletzung. Deshalb muss der Klient vor dem Eingriff schriftlich sein Einverständnis erklären. Bei Minderjährigen erfolgt diese Erklärung durch die Eltern.
• Bei Jugendlichen im Alter zwischen 14 und 16 Jahren muss ein gesetzlicher Vormund bei dem vorhergehenden Beratungsgespräch anwesend sein. Bei 16- bis 18-Jährigen reichen eine Einverständniserklärung des gesetzlichen Vormunds und die Vorlage seines Ausweises im Original.
• Etwa jeder fünfzehnte Deutsche trägt ein Piercing. Hochgerechnet entspricht das gut 5 Mio. gepiercten Bundesbürgern.
• In allen Altersgruppen liegen die Frauen vorn: Sie tragen öfter ein Piercing als Männer.
• Die Stelle die in Deutschland am häufigsten gepierct wird, ist die Ohrmuschel, gefolgt von dem Bauchnabel.
• Fast 30 Prozent haben nach dem Stechen eines Piercings Beschwerden. Manche sind so stark, dass die Gepiercten die Hilfe eines Arztes brauchen.

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