Auf Streife - Die Spezialisten
So 12.06.2016, 08:15

Schlapper Chauvi

Vorschau: Schlapper Chauvi!

Ein Chauvi wird im Kickbox-Club von einem Mädchen vermöbelt. Im Krankenhaus droht ihm der Verlust der Männlichkeit. Eine Rentnerin erleidet einen lebensbedrohlichen, allergischen Schock. Ihr Pfleger ruft sofort den Rettungsdienst, doch hinter der hilfsbereiten Fassade des Mannes steckt ein erschreckendes Geheimnis. Und: Eine Mutter bringt ihre Tochter ins Krankenhaus. Das Mädchen konnte plötzlich nicht mehr laufen!

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Anabolika sind künstlich hergestellte Hormone. Alle Anabolikapräparate, die im Sport verwendet werden, gehen auf das männliche Geschlechtshormon Testosteron zurück. Beim Testosteron unterscheidet man eine androgene (die männlichen Geschlechtsmerkmale beeinflussende) und eine anabole (stoffwechselbegünstigende, muskelaufbauende) Wirkung. Illegal werden Anabolika parallel zu entsprechendem Training eingenommen, um den Aufbau von Muskelmasse zu fördern – also als Dopingmittel missbraucht. Bekannte Anabolika-Präparate sind unter anderen Nandrolon, Metandienon und Stanozolol.

Die Nebenwirkungen sind so beträchtlich, dass anabole Steroide auch von Ärzten kaum verordnet werden. Neben vielen Nebenwirkungen wie Spermaproduktion, Impotenz, Leberschäden oder Akne wurde auch ein höheres Risiko für das Auftreten eines Herzinfarktes beobachtet. Neben dem Schwarzhandel im Umfeld der Bodybuildingszene ist auch das Internet zunehmend zum Marktplatz für Anabolika geworden. Der Besitz oder Erwerb von Dopingmitteln wie Anabolika ist nicht verboten, wenn mit ihnen keine Dopingzwecke, also Leistungssteigerungen in Sportwettbewerben, verfolgt werden. Wer größere Mengen Anabolika nicht besitzt, um Sport-Doping zu betreiben, sondern aus persönlichen Gründen zu sich nimmt, etwa um andere mit Muskeln zu beeindrucken, macht sich nicht strafbar.

 

Hättest du es gewusst: Die Einnahme von Anabolika im Spitzensport wird seit 1976 als Doping verboten. Erst in diesem Jahr ist es Wissenschaftlern gelungen, einen Weg zu finden, um die Substanzen in Dopingkontrollen nachzuweisen. Bis heute sind Anabolika auf der offiziellen Verbotsliste der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) aufgeführt. Spitzensportler, die die Substanzen nehmen, müssen mit schweren Strafen rechnen.

 

  • Kickboxen (auch Kickboxing) ist eine Kampfsportart, bei der das Schlagen mit Füßen und Händen wie bei den Kampfsportarten Karate oder Taekwondo mit konventionellem Boxen verbunden wird.
  • Alle Anabolikapräparate, die im Sport verwendet werden, gehen auf das männliche Geschlechtshormon Testosteron zurück.
  • Das Kickboxen findet seinen Ursprung in Nordamerika und wurde durch asiatische Einwanderer nach dem 2. Weltkrieg in die USA gebracht.

Ein sogenannter Schrumpfhoden (Hodenatrophie) kann durch den jahrelangen Konsum von Anabolika entstehen.

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