Auf Streife - Die Spezialisten
Mi 27.07.2016, 18:00

Vom Regen in die Traufe

Drama am Rheinufer: Ein Kinderwagen ist in den Rhein gerollt und ein Passant hinterher gesprungen um ihn wieder herauszuziehen. Doch nun ist er selbst in Seenot! Während die Feuerwehr alles für die Rettung des Mannes und des Babys tut, finden die Rettungskräfte die bewusstlose Mutter an Land. - Eine Frau liegt nach einer Schlägerei verletzt am Boden. Während der Behandlung ergreift der Täter die Flucht und klaut den Rettungswagen! Kann die Polizei ihn noch rechtzeitig stoppen?

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Der Begriff Burnout (gelegentlich auch "Burn-Out" geschrieben) kommt aus dem Englischen und steht für "ausgebrannt, total erschöpft". Lehrer leiden darunter ebenso wie Manager, Krankenschwestern oder Alleinerziehende. Aber auch bei Rentnern, Arbeitslosen und Hausfrauen können sich die Energieakkus leeren. Fachleute beschreiben die Krankheit als einen Zustand körperlicher, emotionaler und geistiger Erschöpfung. Er wird von Unruhe, Anspannung, Motivationslosigkeit, Leistungseinbußen und psychosomatischen Beschwerden begleitet. Die Burnout-Ursachen sind vielfältig. An der Entstehung des Burnout-Syndroms sind immer innere (Persönlichkeit) und äußere Faktoren (Umwelt) beteiligt. Jeder Mensch reagiert anders auf Belastungen. Manche kommen selbst mit extrem schwierigen Situationen gut zurecht, während andere schon mäßigem Druck kaum gewachsen sind. Bei einigen Menschen reichen bereits wenige Auslöser, um die fatale Spirale in Gang zu setzen. Diese sind besonders anfällig für Burnout. Symptome eines Burnouts sind: 1. Emotionale Erschöpfung, welche aus einer übermäßigen emotionalen oder physischen Anstrengung (Anspannung) resultiert. 2. De-Personalisierung: Mit dieser Reaktion auf die Überlastung stellen die Betroffenen eine Distanz zwischen sich selbst und ihren Klienten (Patienten, Schülern, Pflegebedürftigen, Teamkollegen oder Kunden) her. Das äußert sich in einer zunehmenden Gleichgültigkeit und teilweise zynischen Einstellung gegenüber diesen Personen. 3. Erleben von Misserfolg: Die Betroffenen haben häufig das Gefühl, dass sie trotz Überlastung nicht viel erreichen oder bewirken. Es mangelt an den Erlebnissen des Erfolges.

Hättest du es gewusst: Boreout wird als paralleles Gegenstück des Burnout-Syndroms charakterisiert, das selbst in den Burnout münden kann. Als Boreout-Syndrom (von englisch boredom ‚Langeweile‘) bzw. „ausgelangweilt sein“ wird ein Zustand ausgesprochener Unterforderung im Arbeitsleben bezeichnet.
• Ein Burnout verursacht nach Untersuchungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Schnitt 30,4 Krankheitstage pro Jahr.
• Bis zu 13 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland sind nach Schätzungen von Gesundheitsexperten und Krankenkassen von Burnout betroffen
• Bereits jeder fünfte Arbeitnehmer leidet unter gesundheitlichen Stressfolgen – von Schlafstörungen bis zum Herzinfarkt.
• Jeder dritte Berufstätige arbeitet am Limit und fühlt sich stark erschöpft oder gar ausgebrannt.
• Fachleute beziffern den Produktionsausfallkosten und verlorene Bruttowertschöpfung in Deutschland auf rund 71 Milliarden Euro.
• Im Durchschnitt dauern seelische Erkrankungen 39 Tage je Fall. Affektive Störungen, zu denen Depressionen zählen, machen einen Großteil psychischer Diagnosen aus: Die Ausfallzeit ist hierbei im Schnitt sogar 58 Tage je Fall.
• Seit 2004 sind die Krankheitstage wegen Burn-out um das 18-Fache gestiegen.

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