Auf Streife
Di 16.08.2016, 14:00

Abgetaucht und aufgetankt

Eine 46-Jährige ruft die Polizei zu einem Parkplatz. Dort hat sie soeben ein schreiendes Baby auf einem nicht abgeschlossenen Fahrzeug befreit. Eine 18-Jährige kommt hinzu, beteuert die Mutter zu sein und fordert das Baby zurück. - Eine 41-Jährige entdeckt nach einer Zumbastunde eine Kamera in der Duschkabine des Studios. Wer hat die Kameras dort versteckt? - Eine Mitarbeiterin der Stadtreinigung wird von eine Hundebesitzerin mit Hundekot beworfen.

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In Deutschland gibt es rund 6,9 Millionen Hunde, die jährlich über 300.000 Tonnen Hundekot in Form von etwa 5 Milliarden Hundehaufen produzieren. Millionenfach liegen diese täglich auf bundesdeutschen Gehwegen und Grünanlagen. Die Entsorgung ist für Städte ein echtes Problem und extrem kostspielig. Zudem gehen vom Hundekot auch gesundheitliche Gefahren aus. Wie Studien zeigen, können Kothaufen, die mit sogenannten Spulwurmeiern infiziert sind, über die Schuhsohle in die Wohnung getragen werden und so Krankheiten übertragen. Um den stetig ansteigenden Kotmengen Einhalt zu gebieten, fordern nun einige Kommunen, dass Hunde in einer Datenbank registriert werden, so dass der herrenlose Kothaufen eindeutig zugeordnet werden kann. Städte und Gemeinden verteilen bereits jetzt saftige Bußgelder für zurückgelassene Hundehaufen. In Köln zahlt man beispielsweise von 45 bis 500 Euro.

Hättest du es gewusst? Bevor eine gesetzliche Bestimmung Hundebesitzer in New York 1978 dazu verdammte die Kothaufen ihrer Vierbeiner selbst zu entsorgen, entfernte die Stadt jährlich ca. 40 Millionen Pfund Hundefäkalien von ihren Straßen.

  • In Deutschland gibt es rund 6,9 Millionen Hunde, die jährlich über 300.000 Tonnen Hundekot bzw. etwa 5 Milliarden Hundehaufen produzieren.
  • Von Hundekot gehen auch gesundheitliche Gefahren aus. Denn wie Studien zeigen, können Kothaufen, die mit Spulwurmeiern infiziert sind, über die Schuhsohle in die Wohnung getragen werden und so Krankheiten übertragen.
  • Um den stetig ansteigenden Kotmengen Einhalt zu gebieten, fordern einige Kommunen, dass Hunde in einer Datenbank registriert werden, um herrenlose Kothaufen eindeutig zuordnen zu können.
  • Städte und Gemeinden verteilen bereits jetzt saftige Bußgelder für zurückgelassene Haufen. In Köln zahlt man beispielsweise von 45 bis 500 Euro. 

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