Auf Streife
Sa 20.08.2016, 14:00

Alkohol im Mutterleib

Vorschau: Alkohol im Mutterleib

Eine schwangere Frau wird stark alkoholisiert und schlafend in ihrem Auto auf der Landstraße vorgefunden. Sie beteuert, nur alkoholfreien Sekt in der Bar getrunken zu haben, wo der Vater ihres ungeborenen Babys kellnert. Hat jemand absichtlich den alkoholfreien gegen den alkoholhaltigen Sekt ausgetauscht? - Laute Musik und exzessive Partys lassen die Polizisten in einer Kleingartenanlage anrücken - ein Arzt schmeißt eine wilde Drogenparty!

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Dass Alkohol in der Schwangerschaft tabu sein sollte, dürfte den meisten Frauen bewusst sein. Dennoch konsumieren Umfragen zufolge mehr als die Hälfte aller deutschen Frauen während der Schwangerschaft Alkohol. Dabei ist Alkohol ein Zellgift und kann die Organe und Nerven des ungeborenen Kindes zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft schädigen. Hirnorganische Beeinträchtigungen, die durch einen Alkoholkonsum der werdenden Mutter verursacht werden können, sind leider nicht rückgängig zu machen. So wird vermutet, dass in Deutschland jährlich etwa 10.000 Babys mit alkoholbedingten Schäden geboren werden. Demnach sind fetale Alkoholeffekte die häufigste Behinderung bei Neugeborenen und treten doppelt so oft auf wie das Down-Syndrom. Deshalb sollte Alkohol in der Schwangerschaft überhaupt nicht getrunken werden, da er Hauptursache für Fehlbildungen ist.

Hättest du es gewusst? Auch in der Stillzeit sollte auf Alkohol verzichtet werden, denn die Alkoholkonzentration im Blut und in der Milch der Mutter ist annähernd gleich. Säuglinge von alkoholisierten Müttern haben ein höheres Risiko für Schlafstörungen und Verzögerungen in der motorischen Entwicklung. Zudem beeinträchtigt alkoholhaltige Muttermilch den Saugreflex des Kindes.

  • Umfragen zufolge konsumieren mehr als die Hälfte aller deutschen Frauen während der Schwangerschaft Alkohol.
  • Alkohol ist ein Zellgift und kann Organe und Nerven des ungeborenen Kindes zu jedem Zeitpunkt der Schwangerschaft schädigen.
  • Hirnorganische Beeinträchtigungen, die durch einen Alkoholkonsum der werdenden Mutter verursacht werden können, sind nicht rückgängig zu machen.
  • In Deutschland werden jährlich etwa 10.000 Babys mit alkoholbedingten Schäden geboren.
  • Fetale Alkoholeffekte sind die häufigste Behinderung bei Neugeborenen und treten doppelt so oft auf wie das Down-Syndrom.
  • Alkohol sollte in der Schwangerschaft nicht getrunken werden, da er Hauptursache für Fehlbildungen ist.

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