Auf Streife
Fr 07.10.2016, 14:00

Auf Streife

Bei einem Verkehrsunfall ist eine 42-Jährige beim Einparken mit ihrem Wagen in einen 21-Jährigen gefahren. Doch die Verletzungen des Angefahrenen passen nicht zum geschilderten Unfallhergang. - Ein Kind wählt den Notruf, der nach kurzer Zeit abbricht. Als die Beamten bei der angegebenen Adresse eintreffen, finden sie eine weinende Sechsjährige und ihre Leih-Oma vor, die behauptet, dass alles in Ordnung sei.

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Unter Kindesmisshandlung wird heute allgemein Gewalt gegen Kinder verstanden. Diese kann sich in physischen als auch psychischen Gewaltakten, sexuellem Missbrauch sowie Vernachlässigung äußern. Die Misshandlung von Kindern ereignet sich überwiegend innerhalb der Familie und beginnt bereits dort, wo Kinder durch Strafen, Klapse, Überforderung oder Liebesentzug geschädigt werden. Seit dem Jahr 2000 haben Kinder in Deutschland per Gesetz, das ausdrückliche Recht auf eine gewaltfreie Erziehung. Trotz allem ist Gewalt gegen Kinder in Deutschland immer noch trauriger Alltag. Die Polizeiliche Kriminalstatistik verzeichnete für das Jahr 2015 rund 3.400 Fälle von Kindesmisshandlung, mit insgesamt fast 4.000 Opfern. Doch dies stellt nur die Spitze des Eisbergs dar. Denn Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer nicht angezeigter Straftaten aus und schätzen die Zahl der misshandelten Kinder auf etwa 200.000 pro Jahr. Auch empirische Studien zeigen, dass in Deutschland die körperliche Züchtigung durchaus noch als Mittel der Erziehung von Kindern toleriert wird. Etwa 10 bis 15% aller Eltern wenden demzufolge sogar schwerwiegende und relative häufig Körperstrafen bei ihren Kindern an.
Hättest du es gewusst? Laut Experten sind ein niedriger Bildungsstand, Arbeitslosigkeit und Armut, ein junges Lebensalter, psychosozialer Stress, akute psychische Probleme oder Abhängigkeiten bzw. Sucht, Faktoren die sich negativ auf die Fürsorge auswirken und für ein Kind das Risiko misshandelt zu werden erhöhen.
• Unter Kindesmisshandlung wird heute allgemein Gewalt gegen Kinder verstanden. Diese kann sich in physischen als auch psychischen Gewaltakten, sexuellem Missbrauch sowie Vernachlässigung äußern.
• Die Misshandlung von Kindern ereignet sich überwiegend innerhalb der Familie und beginnt bereits dort, wo Kinder durch Strafen, Klapse, Überforderung oder Liebesentzug geschädigt werden.
• Seit dem Jahr 2000 haben Kinder in Deutschland per Gesetz, das ausdrückliche Recht auf eine gewaltfreie Erziehung.
• Die Polizeiliche Kriminalstatistik verzeichnete für das Jahr 2015 rund 3.400 Fälle von Kindesmisshandlung, mit insgesamt fast 4.000 Opfern.
• Experten gehen von einer hohen Dunkelziffer nicht angezeigter Straftaten aus und schätzen die Zahl der misshandelten Kinder auf etwa 200.000 pro Jahr.
• Empirische Studien zeigen, dass in Deutschland die körperliche Züchtigung durchaus noch als Mittel der Erziehung von Kindern toleriert wird.
• Etwa 10 bis 15% aller Eltern wenden demzufolge sogar schwerwiegende und relative häufig Körperstrafen bei ihren Kindern an.

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