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So 21.02.2016, 11:25

Auszeit vom Kind

Vorschau: Auszeit vom Kind

Eine Studentin findet einen weinenden Einjährigen im Kinderwagen. Von den Eltern weit und breit keine Spur. Wurde das Kind ausgesetzt? - Eine Frau randaliert beim Tierarzt, weil dieser eine inzwischen verendete Taube nicht behandeln wollte. - Eine Prostituierte ruft die Polizei zur Wohnung eines Freiers. Dieser hat sie ohne ihr die Anfahrtskosten zu bezahlen vor die Tür gesetzt, weil sie nicht seinen Anforderungen entspricht. Der Mann behauptet aber, die Frau nicht zu kennen.

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Wie allgemein bekannt, wurde die Prostitution als Beruf schon in der Bibel erwähnt und gilt als das älteste Gewerbe der Welt. Trotzdem ist sie vor allem außerhalb Europas in vielen Staaten verboten. In Deutschland galt seit 1901 Prostitution nach dem Gesetz als sittenwidrig. Sittenwidrige Geschäfte waren laut Bürgerlichem Gesetzbuch nicht rechtskräftig. Das hatte zur Folge, dass Prostituierte ihr verabredetes Honorar nicht gerichtlich einklagen konnten. Im Jahr 1995 gelang es in Deutschland einer Prostituierten erstmals, ihr Honorar von einem Freier, der nicht zahlen wollte, vor Gericht einzuklagen. Im Jahr 2002 trat das "Gesetz zur Regelung der Rechtsverhältnisse der Prostituierten" in Kraft. Prostitution ist in Deutschland seitdem als legale Erwerbstätigkeit anerkannt und nicht mehr sittenwidrig. Prostituierte können sich nun in Deutschland als Selbstständige anmelden, sich sozialversichern und ihre Honorare gerichtlich einfordern.

Hättest du es gewusst? Seit 2013 gibt es das bundesweite Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen“. Unter der Telefonnummer 08000 - 116 016 können alle Frauen, die von Gewalt betroffen sind, kostenlos und rund um die Uhr Hilfe bekommen. Auch bei Gewalt in der Prostitution sowie in Fällen von Menschenhandel und Zwangsprostitution kann unter diese Nummer um Hilfe und Beratung gebeten werden.

·         Der Beruf der Prostituierten wurde schon in der Bibel erwähnt.

·         1901 wurde in Deutschland Prostitution per Gesetz als sittenwidrig erklärt.

·         Im Jahr 1995 gelang es in Deutschland einer Prostituierten erstmals ihr Honorar vor Gericht einzuklagen. Seit 2002 ist Prostitution in Deutschland als Beruf anerkannt.

·         Unter 0800 – 116 016, dem bundesweite Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen“, können sich auch Zwangsprostituierte helfen lassen. 

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