Auf Streife
Di 15.03.2016, 14:00

Benny, heul leiser

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Auf dem Gelände einer leerstehenden Fabrik werden Jugendliche gesichtet. Ein Spaziergänger hat beobachtet, wie sie sich unbefugt Zutritt verschafft haben. Treiben sie dort ihr Unwesen? - Die Beamten werden zu einem Verkehrsunfall gerufen. Als sie die Unfallstelle erreichen, staunen sie nicht schlecht: Der Zebrastreifen, an dem sich der Unfall ereignete, ist nicht echt ... Und: Ein Junggesellinnenabschied in einem Party-Bus eskaliert, als der Bräutigam in spe auftaucht.

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Die ersten Fußgängerüberwege wurden 1948 an Verkehrskreuzungen in London angebracht, allerdings zunächst in Form von zwei parallel punktierten Linien. Erst vier Jahre später, also 1952, schaffte es der Zebrastreifen, damals noch Dickstrichkette genannt, nach Deutschland. Der vermutlich erste soll in Ost-Berlin auf die Straße gemalt worden sein, ihm folgten wenig später zwölf weitere in München. Die Fußgängerüberwege sollten vor allem die Sicherheit der Fußgänger im Straßenverkehr erhöhen und ihnen den Vorrang vor Fahrzeugen geben. Ein Plan der zunächst jedoch nicht wirklich aufging. Denn allein in NRW soll es 1955 etwa 85.650 Unfälle mit Personenschaden auf Zebrastreifen gegeben haben, bei denen knapp 4000 Menschen ihr Leben ließen. Die Situation änderte sich erst ab 1964, als offiziell der Vorrang für Fußgänger eingeführt wurde. Im Jahr 2014 sank die Zahl der Personen die an Zebrastreifen verunglückten laut Statistik auf 5.339 von denen 16 tödlich endeten.

 

Hättest du es gewusst?

Bereits wenn ein Fußgänger auf dem Bürgersteig in Richtung eines Zebrastreifens geht. Oder es nur den Anschein hat, als würde er den Zebrastreifen nutzen wollen, müssen Autofahrer sich mit mäßiger Geschwindigkeit dem Überweg nähern und gegebenenfalls warten. Hält man sich nicht daran sind schnell ein Bußgeld bis zu 100,- und ein Punkt in Flensburg fällig.

 

  • Die ersten Fußgängerüberwege wurden 1948 an Verkehrskreuzungen in London angebracht, allerdings zunächst in Form von zwei parallel punktierten Linien.
  • 1952 schaffte es der Zebrastreifen, damals noch Dickstrichkette genannt, nach Deutschland.
  • Der vermutlich erste soll in Ost-Berlin auf die Straße gemalt worden sein, ihm folgten wenig später zwölf weitere in München.
  • Die Fußgängerüberwege sollten vor allem die Sicherheit der Fußgänger im Straßenverkehr erhöhen, indem sie ihnen den Vorrang vor Fahrzeugen gaben.
  • Allein in NRW soll es 1955 etwa 85.650 Unfälle mit Personenschaden auf Zebrastreifen gegeben haben, bei denen knapp 4000 Menschen ihr Leben ließen.
  • Die Situation besserte sich erst ab 1964, als offiziell der Vorrang für Fußgänger eingeführt wurde.
  • Im Jahr 2014 sank die Zahl der Personen die an Zebrastreifen verunglückten laut Statistik auf 5.339, 16 davon tödlich.

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