Auf Streife
Do 18.08.2016, 15:00

Bulimiekranke Tochter geht auf Mutter los

Eine 40-Jährige wird bewusstlos vor der Haustür aufgefunden. Nach Aussagen der Nachbarin ist ihre Tochter noch im Haus. Die Beamten verschaffen sich Zutritt und finden ein mit Snacks verwüstetes Wohnzimmer vor. - In einer Kneipe fliegen die Fäuste zwischen deutschen und türkischen Gästen. Wie kommt es zu der Auseinandersetzung? - Zwei Jugendliche werden erwischt, wie sie auf einem Eiswagen herumturnen und sich an ihm mit Graffiti auslassen. Vom Eismann selbst ist keine Spur.

Mehr zum Thema Bulimie

Bulimie ist eine psychische Störung, aus der Betroffene ohne geeignete Therapie meist nicht selbst herausfinden. Bulimie ist die Sucht mit der höchsten Sterblichkeitsrate. Doch nur selten werden Bulimie-Kranke von ihrem Umfeld als krank oder zu dünn wahrgenommen. Die Krankheit lässt sich von Betroffenen häufig gut geheim halten. Die Folgen der Ess-Brechsucht sind fatal: die Muskulatur baut ab, Magensäure zerstört das Gebiss, Haarausfall, Konzentrationsstörungen, Nierenschäden, Flüssigkeitseinlagerungen bis hin zu ernsten, teils lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen. Nach einer repräsentativen Studie leiden 0,3 % der Frauen und 0,1 % der Männer in Deutschland unter Bulimie. Generell sind Frauen 10-mal häufiger von Essstörungen betroffen als Männer. Das durchschnittliche Alter bei Beginn einer Bulimie liegt zwischen 16 und 18 Jahre. Die Sucht tritt häufiger bei Jugendlichen auf, die in der Kindheit starken familiären Konflikten ausgesetzt waren.

Hättest du es gewusst? Das Wort Bulimie stammt aus dem Griechischen und bedeutet im übertragenen Sinn "Ochsenhunger". „Bous" (Ochse) und "limos" (Hunger).

  • Bulimie ist eine psychische Störung, aus der Betroffene ohne geeignete Therapie meist nicht selbst herausfinden.
  • Bulimie ist die Sucht mit der höchsten Sterblichkeitsrate.
  • Nur selten werden Bulimie-Kranke von ihrem Umfeld als krank oder zu dünn wahrgenommen.
  • Die Folgen der Ess-Brechsucht sind fatal: die Muskulatur baut ab, Magensäure zerstört das Gebiss, Haarausfall, Konzentrationsstörungen, Nierenschäden, Flüssigkeitseinlagerungen bis hin zu ernsten, teils lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen.
  • Nach einer repräsentativen Studie leiden 0,3 % der Frauen und 0,1 % der Männer in Deutschland unter Bulimie.
  • Generell sind Frauen 10-mal häufiger von Essstörungen betroffen als Männer.
  • Das durchschnittliche Alter bei Beginn einer Bulimie liegt zwischen 16 und 18 Jahre.
  • Die Sucht tritt häufiger bei Jugendlichen auf, die in der Kindheit starken familiären Konflikten ausgesetzt waren.

Kommentare

Werde Fan auf Facebook