Auf Streife
So 07.02.2016, 08:10

Colonel Kölnberg

Cologne-Auf Streife

Auf Streife bemerken die Polizisten eine Schlägerei: Während ein maskierter Mann einen Jugendlichen im Schwitzkasten hat, liegen zwei andere mit blutenden Nasen auf dem Boden. Dann wird ein Rettungsteam zu einem Club gerufen, vor dem ein bewusstloser Discobesucher liegt. Eine junge Frau glaubt, mit ihrer Pfefferspray-Attacke Schuld am seinem Zusammenbruch zu sein. Dabei wollte sie sich nur gegen seine sexuellen Übergriffe wehren.

Weiterführende Informationen zum Thema Rettungskräfte:

Im Jahr 2012 ereigneten sich auf deutschen Straßen 299.637 Verkehrsunfälle mit Personenschäden zu denen die Polizei zusätzliche Rettungskräfte anforderte. Insgesamt verzeichnen die deutschen Rettungsorganisationen, wie das Deutsche Rote Kreuz, der Arbeiter Samariter Bund, die Johanniter Unfallhilfe und der Malteser Hilfsdienst, jährlich über 8,5 Millionen Rettungs- bzw. Krankentransportfahrten in Deutschland. Jeder Rettungswagen (kurz RTW) ist bundesweit mit mindestens zwei Personen bemannt: Einem Rettungsassistenten und einem Sanitäter oder Rettungshelfer. Wird ein Notarzt benötigt, muss der zusätzlich angefordert werden, ansonsten leisten die Rettungskräfte des RTW erste Hilfe und übergeben den Patienten erst in der Klinik in ärztliche Behandlung. Die Hilfsfrist der Rettungswagen, also die Zeit, die zwischen dem Absetzen des Notrufs und dem Eintreffen des RTW vergehen darf, wird in Deutschland von den jeweiligen Bundesländern festgelegt. In NRW beträgt die Hilfsfrist in Städten 8 Minuten und in ländlichen Gebieten 12 Minuten.

Hättest du es gewusst? Auch psychologische Notfälle werden von Rettungskräften betreut: Seit Anfang der 1990er Jahre werden Rettungswagen bei extrem belastenden Einsätzen, wie beispielsweise Kinderunfällen oder nach erfolglosen Wiederbelebungen, von Kriseninterventionsdiensten oder der Notfallseelsorge begleitet.

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