Auf Streife
Mi 27.01.2016, 15:00

Dann schlaf doch auf der Straße

Vorschau: Dann schlaf doch auf der Straße

Ein wütender Vater hat die Kinderzimmermöbel seiner Tochter auf die Straße gestellt. Die Tochter befürchtet nun, dass sie zu Hause rausgeflogen ist. - Im Supermarkt wird einem 48-Jährigen beim Bezahlen der Einkaufswagen voller Grillgut gestohlen. Von den Tätern keine Spur - bis die Beamten eine Beschwerde über eine Grillparty erreicht. - Ein arbeitsloser 39-Jähriger wird zum wiederholten Mal beim Schwarzfahren erwischt. Zudem liegt ein Haftbefehl gegen ihn vor.

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Durch das Fahren ohne Ticket, gehen den deutschen Verkehrsbetrieben bundesweit jährlich geschätzte 250 Millionen Euro durch die Lappen. Kein Wunder also, dass ab dem 1. August 2015 das Schwarzfahren in Köln richtig teuer ist. Mit dem sogenannten „erhöhten Beförderungsentgelt“ stieg das Bußgeld fürs Schwarzfahren von vormals 40 Euro, um 50 Prozent auf happige 60 Euro. Dabei ist die Zahl der Schwarzfahrer in Köln in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken. Wurden 2010 noch rund 6 Prozent der KVB-Fahrgäste ohne gültiges Ticket aufgegriffen, was das Unternehmen ca. 8 Mio. Euro kostete, waren es 2014 nur noch knapp 2,8 Prozent. Die Erhöhung des Bußgeldes allerdings, wird den KVB, bei gleichbleibender Schwarzfahrerzahl, mehr als eine Millionen Euro zusätzlich in die Kassen spülen.  

Hättest du es gewusst?Der Begriff„Schwarzfahrer" hat seinen Ursprung weit verbreiteter Auffassung nach im Jiddischen. „Shvarts" bedeutet hier etwa so viel wie Armut. Schwarzfahrer sind demnach „Armfahrer", die sich kein Ticket leisten können.

  • Durch das Fahren ohne Ticket, gehen den deutschen Verkehrsbetrieben bundesweit jährlich geschätzte 250 Millionen Euro durch die Lappen.
  • Ab dem 1. August 2015 wird das Schwarzfahren in Köln richtig teuer.
  • Mit dem sogenannten „erhöhten Beförderungsentgelt“ steigt das Bußgeld fürs Schwarzfahren von vormals 40 Euro, um 50 Prozent auf happige 60 Euro.
  • Dabei ist die Zahl der Schwarzfahrer in Köln in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken.
  • Wurden 2010 noch rund 6 Prozent der KVB-Fahrgäste ohne gültiges Ticket aufgegriffen, was das Unternehmen ca. 8 Mio. Euro kostete, waren es 2014 nur noch knapp 2,8 Prozent.
  • Die Erhöhung des Bußgeldes allerdings, wird den KVB bei gleichbleibender Schwarzfahrerzahl, mehr als eine Millionen Euro zusätzlich in die Kassen spülen.

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