Auf Streife
Sa 18.06.2016, 15:00

Das Pornodrama

Die Beamten platzen mitten in den Dreh eines Sex-Tapes. Die Hauptdarstellerin scheint allerdings sehr jung zu sein - und ziemlich ahnungslos, was die weitere Verwendung des Videos betrifft. - Ein Kellner wird zum Kühlschrank-Inventar. Sein Chef wird beschuldigt, den Mann bewusst in die Kälte-Hölle eingesperrt zu haben. - Hundehasser vs. Hundehalter: Eine Anti-Hunde-Demonstration artet aus, weil ein angetrunkener Hundehalter den Spazierstock gegen einen der Demonstranten erhebt.

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Pornografie ist längst kein Randphänomen mehr. Untersuchungen zum sexuellen Internetverhalten von Minderjährigen ergaben, dass 93% der Jungen und 62% der Mädchen im letzten Jahr Kontakt mit Internetpornografie hatten. Pornografie im Internet ist demnach ein ernstzunehmender Wirtschaftsfaktor. Der globale Jahresumsatz der Pornoindustrie wird auf circa 50 bis 90 Milliarden Euro geschätzt. Dabei kann jeder mit relativ einfachen technischen Mitteln Bilder und Videos ins Netz stellen und weltweit verbreiten. Umfragen zufolge hat schon fast jedes fünfte Mädchen und jeder zehnte Junge einmal erotische Fotos oder auch Videos von sich verschickt. Die Folgen sind oft fatal: So landet ein kompromittierendes Video zwar mit nur einem einzigen Klick im Internet, bleibt aber womöglich für immer im Netz zu finden. Opfer von Cybermobbing finden unter anderem Hilfe bei der Selbstschutz-Plattform „Juuma“, der „Nummer gegen Kummer“ oder Pro Familia.

Hättest du es gewusst? Einer der ältesten bekannten „Pornos“ der Welt ist in Stein gemeißelt und circa 4.000 Jahre alt. Gefunden wurde dieses Felsbild im Nordwesten Chinas, in der Region Xinjiang. Es handelt sich um ein Bild aus vier Szenen und vier zusätzlichen “Skizzen“, auf denen ein prähistorisches Fruchtbarkeitsritual zu sehen ist.

  • 93% der Jungen und 62% der Mädchen hatten im letzten Jahr Kontakt mit Internetpornografie.
  • Der globale Jahresumsatz der Pornoindustrie wird auf 50 bis 90 Milliarden Euro geschätzt.
  • Fast jedes fünfte Mädchen und jeder zehnte Junge hat schon einmal erotische Fotos oder Videos von sich verschickt.
  • Opfer von Cybermobbing finden Hilfe bei der Selbstschutz-Plattform „Juuma“, der „Nummer gegen Kummer“ oder Pro Familia.

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