Auf Streife
Do 01.09.2016, 14:00

Der Hasch-Pascha

Ein Hausmeister alarmiert die Polizei: Während Außenarbeiten hört er laute Frauenschreie aus dem dritten Stock. Kurz darauf verstummen die Schreie und es wurde das Fenster verschlossen. Was ist da vorgefallen? - Auf einem Spielplatz hat sich eine 49-Jährige in einem Spielhaus verbarrikadiert und es mit Decken behangen. Handelt es sich hier um eine Obdachlose,die Zuflucht sucht?

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Das Fleischerhandwerk ist, wie so viele der traditionellen Handwerkberufe, auf dem Rückzug. Gab es 2002 deutschlandweit noch mehr als 18.000 selbstständige Meisterbetriebe, wurden 2015 nur noch rund 13.158 registriert. Und auch in Köln sind die Zahlen alarmierend. So zählte die Domstadt Mitte der 1950er Jahre noch über 450 Fleischerfachgeschäfte. 1970 war die Zahl bereits auf 365 Metzger, die bei der Kölner Fleischer-Innung registriert waren, gesunken und aktuell gibt es gerade einmal 44 Innungsbetriebe – Tendenz weiter fallend. Laut Fleischer-Innung liegt das Aussterben der Fleischereien aber nicht daran, dass weniger Fleisch konsumiert wird, denn der Durchschnittsdeutsche isst seit Jahren 60 Kilo Fleisch pro Jahr – 39 Kilo Schwein, 11 Kilo Geflügel, 9 Kilo Rind und Kalb. Die Konkurrenz durch große Supermärkte und Discounter ist einfach zu groß und zudem bleibt der Nachwuchs aus. So konnten im Jahr 2000 in Deutschland noch rund 9.500 Auszubildende zum Fleischer bzw. Fleischerin verzeichnet werden, 2015 waren es nur noch knapp 3.200.
Hättest du es gewusst? Trotz des bundesweiten Rückgangs, gibt es in Deutschland immer noch fast zehnmal mehr Fleischerfachgeschäfte (13.158) als McDonald's Filialen (1.477).

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