Auf Streife
Sa 16.01.2016, 10:00

Der Liebestod

Vorschau: Der Liebestod

Am helllichten Tag wird eine ältere Dame Opfer eines dreisten Taschendiebes. Die Beamten können ihn stellen, aber der Täter versucht wirklich alles, um die Beweismittel zu beseitigen. Eine junge Mutter findet einen Tierkadaver im Kinderwagen ihrer einjährigen Tochter. Nicht nur ekelhaft, sondern auch gefährlich!

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2.796 Fälle von Handtaschenraub wurden im Jahr 2013 polizeilich erfasst, die Fallzahlen sind derzeit rückläufig, 2012 waren es noch 3.395 Fälle. 934 Tatverdächtige konnten 2013 im Bereich Handtaschenraub ermittelt werden. Diese Form des Raubs ist ein typisches Phänomen der Großstädte. Die Opfer sind zumeist ältere Frauen, die allein zu Fuß unterwegs sind. Rund die Hälfte der Opfer eines Handtaschenraubes sind bereits 60 Jahre oder älter. Handtaschen in ihrer heutigen Form und Funktion sind eine Erfindung des 20. Jahrhunderts. In früheren Zeiten trug man Wertsachen in einem Beutel, der an der Kleidung befestigt wurde, bei sich. Taschenräuber wurden im Mittelalter auch Beutelschneider genannt, da der Raub der Tasche durch das Abschneiden des Beutels ausgeübt wurde.

Hättest du es gewusst? Handtaschenraub ist eine Straftat, die vornehmlich von jungen Männern ausgeübt wird. Der Anteil von Kindern, Jugendlichen und Heranwachsenden unter den Tatverdächtigen ist mit über 50 % überproportional hoch. Fast 90 % der Tatverdächtigen sind männlich.

  • 2.796 Fälle von Handtaschenraub wurden im Jahr 2013 polizeilich erfasst.
  • Die Hälfte der Opfer eines Handtaschenraubes ist bereits 60 Jahre oder älter.
  • Fast 90 % der Tatverdächtigen sind männlich.
  • Über 50 % der Tatverdächtigen sind 21 Jahre und jünger. 

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