Auf Streife
Sa 30.01.2016, 12:00

Der Nachbar war's!

Vorschau: Der Nachbar war's

Ein Rentner soll auf eigene Faust die Ruhestörung der Nachbarn beendet haben. Doch der beschuldigte Täter weiß von nichts. - Aus Wut über die eingeladene Ex lässt eine 34-Jährige ihren Bräutigam vor dem Traualtar stehen und feiert halbbekleidet auf einer Kneipentheke. - Allgemeine Verkehrskontrolle: Eine Mutter reagiert aggressiv auf die Fragen der Polizisten. Ein Drogenschnelltest lässt die junge Frau komplett ausrasten ...

Mehr zum Thema Kuckuckskinder

Experten schätzen, dass in Deutschland jährlich zwischen 5 bis 10% der Neugeborenen sogenannte „Kuckuckskinder“ sind. Hat ein Vater den Verdacht, ihm sei das Kind eines anderen untergejubelt worden, darf er nicht einfach einen heimlichen DNA-Test durchführen. Dieser ist zwar nicht strafbar, in Deutschland aber verboten und vor Gericht ungültig. Da für einen Abstammungstest das Genmaterial von Vater und Kind benötigt wird, müsste das Kind mit dem Test einverstanden sein. Ist es noch minderjährig, muss die erziehungsberechtigte Mutter einem Vaterschaftstest zustimmen. Einzig das Familiengericht kann einen sogenannten Abstammungstest anordnen, selbst wenn einer der Beteiligten nicht damit einverstanden ist. Stellt sich dann heraus, dass es sich bei dem Kind um ein Kuckuckskind handelt, haben die gehörnten Väter das Recht, vom wahren, leiblichen Vater den bis dahin irrtümlich gezahlten Unterhalt zurückzufordern. Allerdings ist die Mutter nach neuestem Stand nicht mehr dazu verpflichtet den Namen des echten Vaters preiszugeben.

Hättest du es gewusst? Kuckuckskinder verdanken ihre Bezeichnung dem gleichnamigen Vogel, der sogenannten Brutparasitismus betreibt indem er seine Eier in fremde Nester legt und die daraus geschlüpften Kuckuckskinder dann vom Wirtsvogel aufziehen lässt.

  • Experten schätzen, dass in Deutschland jährlich zwischen 5 bis 10% der Neugeborenen sogenannte „Kuckuckskinder“ sind.
  • Ein heimlicher DNA-Test ist zwar nicht strafbar, in Deutschland aber verboten und vor Gericht ungültig.
  • Das Kind muss mit dem Test einverstanden sein. Ist es noch minderjährig, muss die erziehungsberechtigte Mutter einem Vaterschaftstest zustimmen.
  • Einzig das Familiengericht kann einen sogenannten Abstammungstest anordnen.
  • Gehörnte Väter haben das Recht, vom leiblichen Vater den bis dahin irrtümlich gezahlten Unterhalt zurückzufordern.
  • Mütter sind nach neuestem Stand nicht mehr dazu verpflichtet den Namen des echten Vaters preiszugeben.

Kommentare

Werde Fan auf Facebook