Auf Streife
Di 21.06.2016, 16:00

Der nette Mann von nebenan

Eine Hausfrau beobachtet, wie ihr Nachbar ein kleines Mädchen mit in seine Wohnung nimmt. Da er weder Frau noch Kind hat, vermutet sie Schlimmes und alarmiert die Polizei. - Aus Mitleid kauft eine 58-Jährige ein goldenes Armband einer jungen Mutter mit Kind auf dem Arm in einem Einkaufszentrum ab, die kurz darauf die Flucht ergreift. - In einer kinderreichen Wohngegend flattern Werbe-Flyer mit Sex-Angeboten einer Anwohnerin herum.

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Im Durchschnitt geraten drei- bis siebenjährige Geschwister alle siebzehn Minuten aneinander. Doch was viele nicht ahnen ist, dass Gewalt zwischen Geschwistern statistisch gesehen die häufigste Form häuslicher Gewalt ist. Am Gefährdetsten sind laut Studien Kinder aus sozial schwachen Familien. Leider können laut einigen Experten aber schon wenige Übergriffe unter Geschwistern im Jahr, bei den betroffenen Kindern psychischen Stress auslösen, der dem von Mobbingopfern ähnelt. Blöd nur, dass Geschwister, anders als zum Beispiel Mobbingopfer in der Schule oder im Beruf, ihrer Notlage nicht entkommen können, da der Täter sie gezwungener Maßen über Jahre, Tag und Nacht begleitet. Kein Wunder also, dass die Rate für seelische Störungen wie Depressionen, Angstzustände und selbstverletzendem Verhalten bei jungen Erwachsenen, die als Kinder von ihren Geschwistern gemobbt wurden, doppelt so hoch ist wie bei anderen Gleichaltrigen.

Hättest du es gewusst? Wer zu Hause Mobbingopfer ist, gerät auch in der Schule zwei- bis dreimal so häufig in diese Rolle wie andere.         

  • Im Durchschnitt geraten drei- bis siebenjährige Geschwister alle siebzehn Minuten aneinander.
  • Gewalt zwischen Geschwistern ist statistisch gesehen die häufigste Form häuslicher Gewalt überhaupt.
  • Am Gefährdetsten sind laut Studien, Kinder aus sozial schwachen Familien mit älterem Bruder, da Jungs eher als Mädchen dazu neigen, in eine Täterrolle zu rutschen.
  • Schon wenige Übergriffe unter Geschwistern im Jahr, können bei den betroffenen Kindern psychischen Stress auslösen, der dem von Mobbingopfern ähnelt.
  • Anders als zum Beispiel Mobbingopfer in der Schule oder im Beruf, können Geschwister ihrer Notlage nicht entkommen, da der Täter sie gezwungener Maßen über Jahre, Tag und Nacht begleitet.
  • Die Rate für seelische Störungen wie Depressionen, Angstzustände und selbstverletzendem Verhalten ist bei jungen Erwachsenen, die als Kinder von ihren Geschwistern gemobbt wurden, doppelt so hoch wie bei anderen Gleichaltrigen.

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