Auf Streife
So 01.11.2015, 08:40

Der Totgeglaubte

Der Totgeglaubte

Eine panische Passantin ruft die Polizei in eine Fußgängerzone. Ein Mann schlägt dort mit einem Samurai-Schwert auf Gegenstände ein und stößt dabei angsteinflößende Schreie aus. Die Beamten wissen nicht, ob er verwirrt oder tatsächlich gemeingefährlich ist und jemanden verletzten will. Dann ruft eine Mutter die Polizei in ein Krankenhaus. Ihr Sohn wurde schwer verletzt eingeliefert und behauptet, bei Stunts vom Fahrrad gefallen zu sein ...

Weiterführende Informationen zum Thema Suizidprävention: 

Ein Sprichwort sagt, dass die Zeit alle Wunden heilt. Doch der Verlust eines geliebten Menschen kann tiefe seelische Verletzungen verursachen, die ohne professionelle Hilfe nicht vorüber gehen. Jeden siebten Hinterbliebenen macht Trauer krank. Psychologen sprechen von einer prolongierten, also verlängerten, Trauer, die zu Isolation, Depressionen und Angstzuständen führen kann. Derzeit sind ca. 5% der Bevölkerung im Alter von 18-65 Jahren in Deutschland an einer behandlungsbedürftigen Depression erkrankt, das sind ca. 3,1 Millionen Menschen. Bis zu 15% der Patienten mit schweren, wiederkehrenden depressiven Störungen nehmen sich das Leben und etwa die Hälfte der Patienten mit depressiven Störungen begeht in ihrem Leben einen Suizidversuch.

Hättest du es gewusst? Bist auch du mit deiner Trauer alleine? Die Organisation „TelefonSeelsorge“ berät Trauernde unter 0800/111 0 111 kostenlos, kompetent und anonym.

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