Auf Streife
Di 23.02.2016, 14:00

Der vermisste Hund

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Ein 14-Jähriger verschwindet auf der Suche nach seinem Hund im Garten der Nachbarn. Seine Mutter hegt sofort den Verdacht, dass die Nachbarn dahinter stecken. - Ein Geschäftsmann steht vor seiner gebuchten Hotelsuite, die angeblich bezugsbereit ist. Doch es steigt offensichtlich eine wilde Party darin. - Kurz vor einem Ballett-Vortanzen erleidet eine Neunjährige einen schweren allergischen Schock.

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Die Geschichte der Tierversuche beginnt bereits in der Antike, wo schon um 500 v. Chr. Experimente am lebenden Tier durchgeführt wurden. Allerdings verlief sich diese Art des Forschens noch lange Zeit im Nichts, da man während der kommenden Jahrhunderte lieber noch den Lehren und Schriften antiker Gelehrter vertraute. Erst im 15. und 16. Jahrhundert nahm das Interesse an anatomischen Studien wieder zu. Doch damals wie heute rief und ruft die tierexperimentelle Forschung Proteste hervor. Kein Wunder, wenn man bedenkt, dass allein im Jahr 2014 2.798.463 Tiere in deutschen Versuchslaboren sterben mussten.

Hauptleidtragenden sind dabei Mäuse mit etwa 68 Prozent und Ratten mit 13 Prozent, aber auch Affen, Hunde, Fische, Katzen und Schweine werden für Versuchszwecke herangezogen. Neben neuen Medikamenten werden an Tieren auch Chemikalien, Wasch- und Putzmittel, Hautcremes, Suchtmittel, Krankheitserreger, Lebensmittel, Säuren, usw. erprobt. Alles, was in irgendeiner Form mit dem Menschen in Berührung kommt, wird an den Tieren auf mögliche schädigende Wirkungen getestet.

 

Hättest du es gewusst? Botox liegt in der Schönheitsindustrie voll im Trend. Doch da es bei der Herstellung zu Schwankungen kommen kann, muss jede einzelne Produktionseinheit auf ihre Giftigkeit getestet werden. Weltweit wird deshalb rund 600.000 Mäusen die Substanz in die Bauchhöhle gespritzt. Die Tiere erleiden dadurch Krämpfe, Lähmungen und Atemnot und sterben schließlich an Atemstillstand.

 

  • Die Geschichte der Tierversuche beginnt bereits in der Antike, wo schon um 500 v. Chr. Experimente am lebenden Tier durchgeführt wurden.
  • Erst im 15. und 16. Jahrhundert nahm das Interesse an anatomischen Studien wieder zu.
  • Allein im Jahr 2014 mussten 2.798.463 Tiere in deutschen Versuchslaboren sterben.
  • Hauptleidtragende von Tierversuchen sind Mäuse mit etwa 68 Prozentund Ratten mit 13 Prozent, aber auch Affen, Hunde, Fische, Katzen und Schweine werden für Versuchszwecke herangezogen.
  • Neben neuen Medikamenten werden an Tieren auch Chemikalien, Wasch- und Putzmittel, Hautcremes, Suchtmittel, Krankheitserreger, Lebensmittel, Säuren, usw. erprobt.

Alles, was in irgendeiner Form mit dem Menschen in Berührung kommt, wird an Tieren auf mögliche schädigende Wirkungen getestet.

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