Auf Streife
Di 19.04.2016, 14:00

Der Vertrimmte

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Ein 28-Jähriger verursacht einen Verkehrsunfall, weil er einem Hund ausweichen wollte. Zudem weist der Hund Verletzungen auf, die nicht von dem Unfall stammen. - Die Besitzerin eines Brautmodengeschäfts traut sich nicht, ihren eigenen Laden zu betreten: Dort liegt ein schlafender Mann in einem ihrer Kleider. - Eine 30-Jährige alarmiert die Polizei, nachdem sie laute Schreie aus dem Treppenhaus hört. Ein 20-Jähriger ist von einem Fremden die Treppe hinuntergeschubst worden.

Mehr zum Thema Schutzgelderpressung

Laut Polizeiangaben hat das Erpressen und Kassieren von Schutzgeld in Deutschland in den letzten Jahren zugenommen. Schutzgelderpressung fällt meist unter Straftatbestände wie räuberische Erpressung, Körperverletzung, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung oder Nötigung. Sie bildet keinen eigenen Straftatbestand. Zur Anzeige kommen aber nur die wenigsten Fälle. Die Polizeiliche Kriminalstatistik erfasste 2014 nur 94 solcher Fälle. Die Dunkelziffer ist sehr groß. Polizeiliche Schätzungen gehen von bundesweit einigen tausend Schutzgelderpressungen aus – mit einstelligem Millionenschaden. Dabei stehen die Chancen für die Aufklärung nicht schlecht. Die Aufklärungsquote der Polizei lag 2014 bei 70,2 %. Laut einem Bericht aus Köln müssen manche Geschäftsinhaber in der Domstadt bis zu 40% ihres Umsatzes an die Schutzgeld-Mafia abgeben. Das würde heißen, dass bei einer sechs Euro teuren Pizza 2,40 Euro an Schutzzins bezahlt würden.

Hättest du es gewusst? In dem Heimatland der Mafia, Italien, erwirtschaftet diese jährlich schätzungsweise 15,5 Milliarden Euro an Schutzgeld. Laut Erhebungen sollen allein auf Sizilien 70% der Unternehmen Geld an die Mafia zahlen. Die „Cosa Nostra“ soll jährlich rund sieben Milliarden Euro kassieren.
• Laut Polizeiangaben hat das Erpressen und Kassieren von Schutzgeld in Deutschland in den letzten Jahren zugenommen
• Schutzgelderpressung ist in Deutschland kein eigener Straftatbestand im Sinne des Strafgesetzbuches. Sie fällt meist unter Straftatbestände wie räuberische Erpressung, Körperverletzung, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung oder Nötigung
• Die Polizeiliche Kriminalstatistik erfasste 94 Fälle von Schutzgelderpressung im Jahr 2014. Die Dunkelziffer ist hoch
• Polizeiliche Schätzungen gehen von bundesweit einigen tausend Schutzgelderpressungen mit einstelligem Millionenschaden aus
• Die Chancen für die Aufklärung stehen nicht schlecht. So lag die Aufklärungsquote der Polizei 2014 bei 70,2 %
• Laut einem Bericht aus Köln müssen manche Geschäftsinhaber in der Domstadt bis zu 40% ihres Umsatzes an die Schutzgeld-Mafia abgeben.

Mehr zum Thema Schutzgelderpressung
 Laut Polizeiangaben hat das Erpressen und Kassieren von Schutzgeld in Deutschland in den letzten Jahren zugenommen. Schutzgelderpressung fällt meist unter Straftatbestände wie räuberische Erpressung, Körperverletzung, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung oder Nötigung. Sie bildet keinen eigenen Straftatbestand. Zur Anzeige kommen aber nur die wenigsten Fälle. Die Polizeiliche Kriminalstatistik erfasste 2014 nur 94 solcher Fälle. Die Dunkelziffer ist sehr groß. Polizeiliche Schätzungen gehen von bundesweit einigen tausend Schutzgelderpressungen aus – mit einstelligem Millionenschaden. Dabei stehen die Chancen für die Aufklärung nicht schlecht. Die Aufklärungsquote der Polizei lag 2014 bei 70,2 %. Laut einem Bericht aus Köln müssen manche Geschäftsinhaber in der Domstadt bis zu 40% ihres Umsatzes an die Schutzgeld-Mafia abgeben. Das würde heißen, dass bei einer sechs Euro teuren Pizza 2,40 Euro an Schutzzins bezahlt würden.
 Hättest du es gewusst? In dem Heimatland der Mafia, Italien, erwirtschaftet diese jährlich schätzungsweise 15,5 Milliarden Euro an Schutzgeld. Laut Erhebungen sollen allein auf Sizilien 70% der Unternehmen Geld an die Mafia zahlen. Die „Cosa Nostra“ soll jährlich rund sieben Milliarden Euro kassieren.
 • Laut Polizeiangaben hat das Erpressen und Kassieren von Schutzgeld in Deutschland in den letzten Jahren zugenommen
 • Schutzgelderpressung ist in Deutschland kein eigener Straftatbestand im Sinne des Strafgesetzbuches. Sie fällt meist unter Straftatbestände wie räuberische Erpressung, Körperverletzung, Hausfriedensbruch, Sachbeschädigung oder Nötigung
 • Die Polizeiliche Kriminalstatistik erfasste 94 Fälle von Schutzgelderpressung im Jahr 2014. Die Dunkelziffer ist hoch
 • Polizeiliche Schätzungen gehen von bundesweit einigen tausend Schutzgelderpressungen mit einstelligem Millionenschaden aus
 • Die Chancen für die Aufklärung stehen nicht schlecht. So lag die Aufklärungsquote der Polizei 2014 bei 70,2 %
 • Laut einem Bericht aus Köln müssen manche Geschäftsinhaber in der Domstadt bis zu 40% ihres Umsatzes an die Schutzgeld-Mafia abgeben.

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