Auf Streife
Mo 14.03.2016, 14:00

Die Dreiste von der Tankstelle

Vorschau: Die Ordnungshüterin

Tank voll und ohne Bezahlen das Weite suchen: Eine 18-Jährige flüchtet nach einem Benzindiebstahl und beschädigt dabei ein weiteres Auto an der Tankstelle. In einer WG fliegen die Fetzen: Eine 25-Jährige schmeißt aus Wut die Klamotten der Mitbewohnerin aus dem Fenster. Doch handelt es sich tatsächlich um einen Racheakt wegen eines lapidaren Verstoßes gegen die Hausregel?

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Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Benzindiebstähle auf mehr als 91.000 Fälle gestiegen. In der Regel wird an den 15.000 deutschen Tankstellen Sprit im Wert von 70 bis 100 Euro gestohlen. Der Gesamtschaden, den die Tankbetrüger in Deutschland pro Jahr verursachen, beläuft sich schätzungsweise auf einen zweistelligen Millionenbetrag. Als Hochburgen des Tankbetrugs gelten Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt am Main, Düsseldorf und München. Die Aufklärungsquote liegt bundesweit nur bei 42,7 Prozent. Die schlechteste Aufklärungsquote haben dabei Berlin (24,5 Prozent) und Bremen (30,9 Prozent) die größten Erfolge verzeichnen Hessen (54,6 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (54,3 Prozent).

Gehört man zu denen, die erwischt werden, kann der Diebstahl an der Zapfsäule teuer werden. Denn neben der Tankrechnung gilt es auch noch Gebühren zu begleichen, die schnell mehrere Hundert Euro erreichen können. Die Pächter trifft der Spritklau besonders hart, denn häufig werden die Fehlbeträge nicht vom Mineralölkonzern ausgeglichen und an einem Liter verkauften Benzin, werden ohnehin nur 1,5 Cent verdient.

Hättest du es gewusst? Mittlerweile haben sich auch Banden auf Kraftstoffdiebstahl spezialisiert. Sie schleichen sich nachts auf Baustellen und zapfen Diesel aus den Baggern. Für die Bauunternehmer ist das teuer. Einige installieren deshalb Funkmelder an den Tanks, die stillen Alarm schlagen, wenn der Pegel plötzlich sinkt.

  • Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Benzindiebe auf mehr als 91.000 Fälle gestiegen.
  • In der Regel wird an den 15.000 deutschen Tankstellen Sprit im Wert von 70 bis 100 Euro gestohlen.
  • Der Gesamtschaden, den die Tankbetrüger in Deutschland pro Jahr verursachen, beläuft sich schätzungsweise auf einen zweistelligen Millionenbetrag.
  • Als Hochburgen des Tankbetrugs gelten Berlin, Hamburg, Köln, Frankfurt am Main, Düsseldorf und München.
  • Die Aufklärungsquote beträgt bundesweit nur 42,7 Prozent.
  • Die schlechteste Aufklärungsquote haben dabei Berlin (24,5 Prozent) und Bremen (30,9 Prozent) die größten Erfolge verzeichnen Hessen (54,6 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (54,3 Prozent).
  • Gehört man zu denen, die erwischt werden, kann der Diebstahl an der Zapfsäule teuer werden. Denn neben der Tankrechnung gilt es auch noch Gebühren zu begleichen, die schnell mehrere Hundert Euro erreichen können.
  • Die Pächter trifft der Spritklau besonders hart, denn häufig werden die Fehlbeträge nicht vom Mineralölkonzern ausgeglichen und an einem Liter verkauften Benzin, werden ohnehin nur 1,5 Cent verdient. 

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