Auf Streife
Mi 23.12.2015, 16:00

Die falschen Drogenfreunde

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Ein Vater alarmiert die Polizei, weil sein Sohn von einer Schulkameradin Drogen kauft. Als die Polizei eintrifft, findet sie den Vater verletzt vor und die Schulfreundin ist über alle Berge. - Die Polizisten werden zu einer Schlägerei gerufen. Als sie eintreffen, ist die Sachlage sehr uneindeutig. - Ein Ehepaar beschallt die gesamte Nachbarschaft mit lautstarker Marschmusik. Nicht, weil sie große Fans dieses Musik-Genres sind, sondern um dem Nachbarn eins auszuwischen.

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Alkoholabhängigkeit ist die häufigste psychische Krankheit bei Männern in den westlichen Industrieländern. Es gibt fast doppelt so viele männliche wie weibliche Alkoholiker. In Deutschland sind 1,8 Millionen Menschen alkoholabhängig. 7,4 Millionen Bundesbürger trinken mehr als die von Experten empfohlene Höchstmenge. Auch wenn der Alkoholkranke es schafft, seine Sucht zu besiegen, besteht immer die Gefahr rückfällig zu werden. Etwa 15 % schaffen es, nach einer Entgiftung langfristig abstinent zu bleiben, während bis zu 85 % aller nur entgifteten alkoholabhängigen Patienten rückfällig werden. Eine Entwöhnungstherapie erhöht die Erfolgsquote.

Hättest du es gewusst? Alkohol im Übermaß fördert die Entstehung von Brust-, Leber-, Darm-, Mund-, Kehlkopf-, Speiseröhren- und Magenkrebs. Auch der regelmäßige Konsum geringerer Alkoholmengen kann bereits das Krebsrisiko erhöhen.

  • Alkoholabhängigkeit ist die häufigste psychische Krankheit bei Männern in den westlichen Industrieländern.
  • Auch der regelmäßige Konsum geringerer Alkoholmengen kann das Krebsrisiko erhöhen.
  • Nach einer Entgiftung werden 85 % der Alkoholabhängigen wieder rückfällig, erst eine Therapie verbessert die Chance, dem Alkohol komplett zu entsagen.
  • Auch der regelmäßige Konsum geringerer Alkoholmengen kann bereits das Krebsrisiko erhöhen.

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