Auf Streife
Sa 16.05.2015, 09:45

Die Jobcenter Heulsuse

Vorschau: Die Jobcenter Heulsuse

Eine betrunkene Frau pöbelt Leute im Jobcenter an. Als eine Tunesierin sich der verzweifelten Frau annehmen will, fühlt sich die Pöblerin angegriffen. Die Beamten müssen schlichten. Jugendliche klauen eine Perücke in einem Fachgeschäft. Hinter dem mutmaßlichen Streich steckt jedoch eine tragische Familiengeschichte. Ein 16-Jähriger fälscht die Unterschrift seines Vaters, um sich ein Tattoo stechen zu lassen. Dumm nur, dass der Vater davon Wind bekommt ...

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Rund 6,3 Millionen Deutsche sind laut einer GfK-Studie aus dem Jahr 2014 tätowiert. Rund 9 % der Befragten ab 16 Jahren trägt laut der Studie ein Tattoo. Unter den 25- bis 34-Jährigen sind es 22 %. Underdogs sind Tätowierte schon lange nicht mehr. Laut dieser Studie sind Menschen unabhängig von Einkommen und Bildungsstand Tattoo-Träger. Nur zwischen 5 und 15 % der Tattoo-Träger in Deutschland bereut die Entscheidung für ihren Körperschmuck. Tätowieren gilt rechtlich gesehen als mutwillige Körperverletzung, die nur deshalb straffrei bleibt, weil die betreffende Person in den Eingriff einwilligt.

Hättest du es gewusst? Grundsätzlich ist es nicht verboten, dass sich Jugendliche tätowieren lassen. Der Tätowierer muss die Reife des Jugendlichen einschätzen und anhand dessen entscheiden, ob er mit dem Minderjährigen ein Geschäft abschließt. Seriöse Tattoo-Studios jedoch gehen keine Risiken ein und schließen derartige Geschäfte ausschließlich mit dem Einverständnis der Eltern bzw. überhaupt nicht ab.

  • 6,3 Millionen Deutsche sind laut einer GfK-Studie aus dem Jahr 2014 tätowiert.
  • Unter den 25- bis 34-Jährigen sind 22 % Tattoo-Träger.
  • Nur zwischen 5 und 15 % der Tattoo-Träger in Deutschland bereut die Entscheidung für ihren Körperschmuck.
  • Seriöse Tattoo-Studios lehnen das Tätowieren Jugendlicher ab. 

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