Auf Streife
Sa 26.11.2016, 15:00

Die Morphium Tragödie

Ein verzweifeltes Ehepaar ruft Polizei und Rettungswagen. Ihre dreijährige Tochter ist aus heiterem Himmel zusammengebrochen. Auf der Suche nach der Ursache finden die Beamten offen herumliegende Morphium-Pflaster. Offenbar hat sich das Kind damit vergiftet. Kann es gerettet werden? Im Anschluss werden die Polizisten in ein Hotel bestellt. Dort hat der Hotelbesitzer kurz zuvor einen mit Handschellen an ein Bett gefesselten, nackten Mann aus seiner misslichen Lage befreit.

Weiterführende Informationen zum Thema Vergiftung:

In Deutschland müssen rund 11 Millionen Menschen chronische Schmerzen ertragen. Die gängigste Therapie bei Schmerzen ist die pharmakologische Behandlung, also eine Schmerzlinderung durch Tabletten. Bei der Aufbewahrung von Medikamenten ist immer zu beachten, dass Kinder keinen Zugang dazu haben. Wegen unsicherer Lagerung von medizinischen Präparaten, aber auch Reinigungsmitteln und Chemikalien, ereignen sich jedes Jahr in Deutschland etwa 19.000 Kinderunfälle im Zusammenhang mit einer Vergiftung. Um Medikamentenvergiftungen zu vermeiden, sollten Arzneien grundsätzlich in abschließbaren Medizinschränken verwahrt werden, weil sie bei falscher Dosierung gerade bei Kindern zu lebensbedrohlichen Vergiftungen führen können. Allgemeine Vergiftungssymptome sind Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Kopfschmerzen, Schwindel, Verwirrtheitszustände, Beschleunigung oder Verlangsamung des Pulses, Hitzegefühl, Bewusstlosigkeit oder Atemnot bis Atemstillstand oder Herz-Kreislaufstillstand.

Hättest du es gewusst? Bei Verdacht auf eine Vergiftung sollte grundsätzlich ein Notarzt und der kostenlose Giftnotruf unter 0228/19240 kontaktiert werden. Der Giftnotruf berät rund um die Uhr bei akuten und chronischen Vergiftungen.  

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