Auf Streife
Sa 25.07.2015, 11:10

Die Nachbarin im Kleiderschrank

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Eine Familie kommt aus dem Urlaub und bemerkt, dass die Terrassentür ihrer Wohnung aufgebrochen ist. Die hinzugerufenen Beamten begehen die Wohnung, um festzustellen, was gestohlen wurde. Als sie im Schlafzimmer ankommen, dringen Geräusche aus dem Kleiderschrank. Hat sich etwa der Einbrecher darin versteckt? Danach sind die Polizisten auf Streife, als sie auf einem Spielplatz zwei Mütter sehen, die auf einen Mann einschlagen. Offenbar hatte dieser zuvor deren Kinder fotografiert.

Weiterführende Informationen zum Thema Tattoos:

Während Tattoos in der westlichen Welt zu Zeiten der Eltern- und Großelterngeneration meist nur unter Sträflingen, Rockern und Matrosen zu finden war, ist heutzutage jeder zehnte Deutsche tätowiert. Unter den 14- bis 34-Jährigen ist es sogar jeder Vierte. Seit den 1990er Jahren haben sich Tätowierungen zum weitestgehend gesellschaftlich akzeptierten Modephänomen entwickelt. Sie haben sich als persönliche Ausdrucks- oder Kunstform etabliert und sind salonfähig geworden. Außerdem unterliegen Tätowierungen dem Persönlichkeitsrecht. Sie dürfen also, beispielsweise durch den Arbeitgeber, nur bedingt reglementiert werden. Trotzdem empfehlen viele Berufsexperten, besonders Angestellten mit Beraterfunktionen, sich nur innerhalb der sogenannten „T-Shirt-Grenze“ tätowieren zu lassen, also an den Körperstellen, die durch ein handelsübliches T-Shirt verdeckt werden können. Auch Minderjährige dürfen sich ab 16 Jahren tätowieren lassen, wenn das Einverständnis der Eltern vorliegt.

Hättest du es gewusst? Sollten gesundheitliche Probleme durch eine Tätowierung auftreten, sei es durch eine Infektion oder ähnliches, hat der Arbeitnehmer bei einer Arbeitsunfähigkeit keinen Anspruch auf Entgeltfortzahlung, da der Arbeitgeber nur das „normale Krankheitsrisiko“ seiner Angestellten zu tragen hat.

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