Auf Streife
Mo 25.04.2016, 14:00

Die Schrottsammlerin

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Eine 36-Jährige ist außer Rand und Band und randaliert vor einem Mehrfamilienhaus. Dabei beschädigt sie den Wagen ihres Noch-Ehemanns. Der Start eines schlimmen Rosenkrieges? - Eine Augenzeugin ruft die Polizei zur Hilfe: Sie hat beobachtet, wie eine Frau aus einem fahrenden Auto gestoßen wird! - Bei einem abendlichen Kontrollgang über den Recyclinghof hört der Inhaber verdächtige Geräusche aus einem der Container. Er vermutet sofort Schrottdiebe und alarmiert die Polizei.

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Schrott ist nicht gleich Schrott. So ziehen vor allem steigende Rohstoffpreise bei Industriemetallen steigende Schrottpreise nach sich, was das Sammeln des vermeintlichen Abfalls zu einem lukrativen Geschäft werden lässt. Der Schrottpreis richtet sich dabei nach der Menge, Reinheit, Qualität und vor allem der Schrottart. Erhält man für Mischschrott derzeit lediglich 0,06 Euro pro Kilogramm, bringt das gleiche Gewicht an Kupferschrott bereits 3,65 Euro und das Kilo Zinn sogar satte sechs Euro ein. Doch die Aussicht aus Müll bares Geld zu machen, lockt natürlich auch „schwarze Schafe“ an. Wie mehrere Landeskriminalämter (LKA) feststellen, ziehen immer mehr illegale Schrottsammler ohne gewerbliche Genehmigung durch die Straßen und entnehmen nicht nur dem Sperrmüll der Bürger den metallischen Schrott, sondern stehlen auch Kanaldeckel, freizugängliche Kabel oder Grabschmuck und Grableuchten von Friedhöfen.

Hättest du es gewusst?

Wer Elektrogeräte wie Computer, Küchengeräte und Rasenmäher als Sperrmüll an die Straße stellt, verstößt gegen das Elektro- und Elektronikgerätegesetz. Gebrauchte Elektrogeräte müssen an den öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger oder den Vertreiber und Hersteller zurückgegeben werden, damit diese die Geräte umweltgerecht entsorgen können.
• Vor allem steigende Rohstoffpreise bei Industriemetallen ziehen steigende Schrottpreise nach sich, was das Sammeln des vermeintlichen Abfalls zu einem lukrativen Geschäft werden lässt
• Der Schrottpreis richtet sich nach der Menge, Reinheit, Qualität und vor allem der Schrottart
• Für Mischschrott erhält man derzeit 0,06 Euro pro Kilogramm, Kupferschrott bringt bereits 3,65 Euro und das Kilo Zinn sogar satte sechs Euro ein
• Wie mehrere Landeskriminalämter (LKA) feststellen, ziehen immer mehr illegale Schrottsammler ohne gewerbliche Genehmigung durch die Straßen
• Kriminelle entwenden nicht nur dem Sperrmüll der Bürger den metallischen Schrott, sondern stehlen auch Kanaldeckel, freizugängliche Kabel oder Grabschmuck und Grableuchten von Friedhöfen

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