Auf Streife
Sa 06.08.2016, 15:00

Die Stimme aus dem Kofferraum

Vorschau: Die Stimme aus dem Kofferraum

Ein Kfz-Mechaniker macht bei den Eltern seiner Freundin eine grauenhafte Entdeckung: Aus dem Kofferraum eines vor dem Haus parkenden Autos dringen panische Hilfeschreie! - Krankhafte Eifersucht treibt einen 32-Jährigen in das Café, in dem seine Ex-Freundin arbeitet. Als er ihr unbegründet eine Szene macht, schreitet ein Gast ein. - Ein angeblicher Graf nistet sich für längere Zeit in einem Hotel ein. Kurioserweise darf kein Angestellter die Suite betreten ...

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Zivilcourage, übersetzt „Bürgermut“ oder sozialer Mut im Alltag, kann jeder. Man sollte allerdings helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Manchmal kann schon ein lautes Wort oder eine kleine Geste den Täter von seinem Vorhaben abbringen. Denn Hilfe zu leisten ist keine Option, sondern Pflicht und unterlassene Hilfeleistung strafbar. Sie kann mit bis zu einem Jahr Haft oder mit Geldstrafe geahndet werden. Deshalb sollte man zumindest Aufmerksamkeit erzeugen und Andere zur aktiven und direkten Mithilfe auffordern. Zudem gilt es, den Notruf 110 zu wählen, sich Täter-Merkmale einzuprägen und sich unverzüglich um das Opfer zu kümmern. Weitere Informationen gibt es auf der Website für mehr Zivilcourage des Programms Polizeiliche Kriminalprävention (ProPK) - www.aktion-tu-was.de .

 

Hättest du es gewusst? Das Gefühl der Eigenverantwortung nimmt mit zunehmender Anzahl an Beobachtern einer Notsituation ab, das der Verantwortungsverteilung hingegen zu. Dieser sogenannte Bystander-„Zuschauer“-Effekt führt dazu, dass Augenzeugen mit geringerer Wahrscheinlichkeit helfend eingreifen, je mehr andere Zuschauer anwesend sind.

  • Zivilcourage, übersetzt „Bürgermut“ oder sozialer Mut im Alltag, kann jeder.
  • Man sollte helfen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen.
  • Hilfe zu leisten ist nicht Option sondern Pflicht und unterlassene Hilfeleistung strafbar.
  • Wer keine Hilfe leistet, kann mit Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr oder mit Geldstrafe geahndet werden.
  • Aufmerksamkeit erzeugen und Andere zur aktiven und direkten Mithilfe auffordern.
  • Notruf 110 wählen und merken Täter-Merkmale einprägen.
  • Man sollte sich um das Opfer kümmern.
  • Weitere Informationen erhalten Sie auf der Website "Aktion Tu was“ – Für mehr Zivilcourage des Programms Polizeiliche Kriminalprävention (ProPK) - www.aktion-tu-was.de .

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