Auf Streife
Sa 16.01.2016, 12:00

Dummes Tauschgeschäft

Vorschau: Dummes Tauschgeschäft

Einbruch in der Wohnung eines 23-jährigen Models: Bett zerrupft, Unterwäsche durchwühlt und Parfum geklaut - aber dafür hat die Geschädigte nun ein neues Handy. Voll funktionsfähig, denn es klingelt just im Moment, als die Polizei vor der Tür steht... Drei nackte Fußballer stürmen in eine Kneipe, tanzen wild auf der Theke und zertrümmern dabei den Pokal aus Glas. Doch leider war es nicht ihre eigene Mannschaftstrophäe.

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In der Psychologie gilt Exhibitionismus, also die sexuelle Lust am Zeigen der Geschlechtsorgane, als Persönlichkeits- oder Verhaltensstörung. Bei Fußballspielen äußert sich das meist männliche Phänomen oftmals im Nacktflitzen. Jedoch wird nicht nur aus sexueller oder emotionaler Befriedigung geflitzt, sondern auch um politische Botschaften zu verbreiten, sich selbst darzustellen oder zu provozieren. Der Auftritt im Adamskostüm kann jedoch empfindliche Strafen nach sich ziehen. So verurteilte das Rostocker Oberlandesgericht kurz vor der WM 2006 zwei Stadionflitzer zur Zahlung von 20.000 Euro Schadensersatz an den damaligen Fußball-Zweitligisten FC Hansa Rostock. Glaubt man den Hochrechnungen der FIFA, kann der durchs Flitzen ausgelöste Werbeausfall sogar zu Strafen in sechsstelliger Höhe führen.

Hättest du es gewusst? Der bekannteste Nacktflitzer der Republik ist „Ernie“ oder E. W. Wittig, dessen Markenzeichen eine Baseballkappe ist. Seine größte Zuschauerkulisse hatte der gebürtige Bielefelder 2005 im Dortmunder Westfalenstadion beim Bundesligaspiel zwischen Borussia Dortmund und Arminia Bielefeld vor sage und schreibe 76.500 Fußballbegeisterten.

  • In der Psychologie gilt Exhibitionismus, also die sexuelle Lust am Zeigen der Geschlechtsorgane, als Persönlichkeits- oder Verhaltensstörung.
  • Geflitzt wird hauptsächlich aus sexueller oder emotionaler Befriedigung, um politische Botschaften zu verbreiten, sich selbst darzustellen oder zu provozieren.
  • Der Auftritt im Adamskostüm kann empfindliche Strafen nach sich ziehen.
  • Kurz vor der WM 2006 verurteilte das Rostocker Oberlandesgericht zwei Stadionflitzer zur Zahlung von 20.000 Euro Schadensersatz an den damaligen Fußball-Zweitligisten FC Hansa Rostock.
  • Laut Hochrechnungen der FIFA kann der durchs Flitzen ausgelöste Werbeausfall sogar zu Strafen in sechsstelliger Höhe führen.

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