Auf Streife
Mi 24.02.2016, 14:00

Eingeklauft

Vorschau: Eingeklauft

Einer Praktikantin in einem Möbelhaus geschieht ein Missgeschick: Sie hilft einer Kundin dabei, ein Kinderbett in ihr Auto zu tragen, welches noch nicht bezahlt ist. - Ein Immobilienmakler steht in der Wohnung einer 33-Jährigen. Diese allerdings weiß nicht, dass ihre Wohnung zur Vermietung frei ist. - Ein Vater geht auf die Lehrerin seines Sohnes los. Hintergrund ist, dass er keine Zulassung zum Abitur bekommt. Doch die schlechte schulische Leistung ist nicht der einzige Grund.

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Wie Würzburger Bildungsforscher herausfanden, zeigen bereits Dritt- und Viertklässler in Bayern oder Sachsen, die für den Übergang zu weiterführenden Schulen bestimmte Notendurschnitte erreichen müssen, erhöhte Stressbelastung. Glaubt man der Studie, war in Bayern jedes zweite Kind (49,7 Prozent) hohem Stress ausgesetzt. In Hessen, wo es hingegen keine Notendurschnitte für den Übergang zu weiterführenden Schulen gibt, waren es im Vergleich lediglich 25,8 Prozent. Aber nicht nur bei den Kleinen, sondern auch bei den Abiturienten ist der Druck hoch, will man einen der begehrten reglementierten Studienplätze ergattern.

Leistungs- und Notendruck gehört im Studium dann schon zum Alltag. Laut einer Forsa-Umfrage leiden 75 Prozent der deutschen Studenten unter Stress im Studium. Immer mehr Studenten sind daher von Ängsten, Depressionen, Schlafstörungen oder Antriebslosigkeit betroffen. Um dem steigenden Leistungsdruck, aber auch dem Lernpensum gerecht zu werden, greifen Schüler und Studenten deshalb immer öfter zu leistungssteigernden Aufputschmitteln.

 

Hättest du es gewusst?

In Schweden gehen alle Schüler bis zur zehnten Klasse in dieselbe Schule und bekommen erst ab der achten Klasse Noten. Dennoch machen hier neun von zehn Schülern Abitur. Und auch in Sachen Pisa gehört Schweden mit zu den Besten der Tests.

 

  • Wie Würzburger Bildungsforscher herausfanden, zeigen bereits Dritt- und Viertklässler in Bayern oder Sachsen, die für den Übergang zu weiterführenden Schulen bestimmte Notendurschnitte erreichen müssen, erhöhte Stressbelastung.
  • Glaubt man der Studie, war in Bayern jedes zweite Kind (49,7 Prozent) hohem Stress ausgesetzt.
  • In Hessen, wo es hingegen keine Notendurschnitte für den Übergang zu weiterführenden Schulen gibt, waren es im Vergleich lediglich 25,8 Prozent.
  • Aber nicht nur bei den Kleinen, sondern auch bei den Abiturienten ist der Druck hoch, will man einen der begehrten reglementierten Studienplätze ergattern.
  • Laut einer Forsa-Umfrage leiden 75 Prozent der deutschen Studenten unter Stress im Studium.
  • Immer mehr Studenten sind von Ängsten, Depressionen, Schlafstörungen oder Antriebslosigkeit betroffen.

Um dem steigenden Leistungsdruck, aber auch dem Lernpensum gerecht zu werden, greifen Schüler und Studenten immer öfter zu leistungssteigernden Aufputschmitteln.

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