Auf Streife
Mo 20.04.2015, 14:00

Frosty der Vermieter

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Zwei alkoholisierte Jungs schlafen an einer abgelegenen Landstraße im Auto. Eine Überprüfung des Wagens ergibt: Er wurde gestohlen gemeldet! - In einem Mietshaus werden Mutter und Tochter mit einer Rauchgasvergiftung geborgen. Anstatt sich um das Wohl der Frauen zu sorgen, beschimpft der Vermieter sie. - Eine gläubige Muslima wird wegen Tragens eines Burkinis des Schwimmbeckens verwiesen. Als der Ehemann auftaucht, eskaliert die Situation.

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Das Bundesverwaltungsgericht Leipzig entschied 2013 im sogenannten Burkini-Urteil, dass streng gläubige muslimische Schülerinnen keinen Anspruch darauf haben, vom gemischtgeschlechtlichen Schwimmunterricht (koedukativer Schwimmunterricht) befreit zu werden. Jedoch steht ihnen die Möglichkeit offen, einen Ganzkörperbadeanzug, der nur Hände, Füße und Gesicht unbedeckt lässt, zu tragen. Der sogenannte Burkini ist sprachlich wie stofflich eine Mischung aus Burka und Bikini und wurde in den 80er Jahren von der libanesisch-australischen Designerin Aheda Zanetti entwickelt. Eine 2008 von der Deutschen Islam Konferenz veröffentlichte Studie zeigt allerdings, dass nur etwa 2 Prozent der muslimischen Mädchen aus religiösen Gründen nicht am Schwimmunterricht teilnehmen.

Hättest du es gewusst? Laut einer Emnid-Studie können knapp 35 Prozent der Kinder und Jugendlichen und fast 25 Prozent der Erwachsenen in Deutschland gar nicht oder nur schlecht schwimmen. Die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG) warnt vor einem weiteren Anstieg der Nichtschwimmer Zahlen.

  • Gläubige muslimische Schülerinnen haben keinen Anspruch vom Schwimmunterricht befreit zu werden
  • Muslimische Schülerinnen haben die Möglichkeit einen Ganzkörperbadeanzug zu tragen
  • Der Burkini ist eine Mischung aus Burka und Bikini
  • nur 2 Prozent der muslimischen Mädchen nehmen nicht am Schwimmunterricht teil

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