Auf Streife
Sa 29.10.2016, 15:00

Halbnackt ausgesetzt

Fast vernascht

Auf einer Landstraße wird ein nackter Mann gesichtet. Als die Polizei eintrifft, erklärt dieser, dass seine Disco-Bekanntschaft ihn nach einem Techtelmechtel aus dem Auto geworfen und ihm nichts überlassen habe außer der Boxershort, die er trägt. Was ist passiert, dass die junge Frau scheinbar vor ihm geflohen ist? Dann werden die Beamten von einem alleinerziehenden Vater gerufen, weil sein Tresor mit wertvollem Inhalt gestohlen wurde.

Weiterführende Informationen zum Thema Räuberische Erpressung: 

Bundesweit gab es im letzten Jahr fast 55.000 polizeilich erfasste Fälle von versuchtem oder vollendetem Raub oder räuberischer Erpressung. Der Unterschied zwischen räuberischer Erpressung und einem Raub ergibt sich nach deutschem Recht dadurch, dass beim Raub das Wegnehmen im Vordergrund steht, während sich der Täter der räuberischen Erpressung die Beute vom eingeschüchterten Opfer übergeben lässt. Aus Angst vor möglichen Konsequenzen, vermeiden viele Opfer den Gang zur Polizei und verzichten so auf Hilfe. Sollten auch Sie Opfer von Gewalt und Erpressung sein und wünschen sich einen neutralen Ansprechpartner, wenden Sie sich noch heute unter 0800 / 111 0 111 an die Hotline des Vereins WEISSER RING e.V., die Kriminalitätsopfer unterstützt und berät.

Hätten Sie es gewusst? Die räuberische Erpressung wird mit Freiheitsstrafe von mindestens einem bis zu fünfzehn Jahren bestraft.

Kommentare

Werde Fan auf Facebook