Auf Streife
Fr 15.07.2016, 14:00

Hart getroffen

Ein Wagen ist gegen einen Brückenpfeiler gerast. Als die Beamten eintreffen, finden sie auf der eingerissenen Windschutzscheibe und um den Wagen verteilt Kokosnussreste. - Eine 54-Jährige ruft die Polizei zu ihrer Wohnung. Als die Beamten eintreffen, schleppt die Anruferin gerade alle Wertgegenstände vor die Tür. Wie selbstverständlich bittet sie die Beamten mitanzupacken. Was ist bloß in sie gefahren?

Mehr zum Thema Kokosnussunfälle

Immer wieder hört und liest man, dass angeblich mehr Menschen durch herunterfallende Kokosnüsse getötet werden, als durch Haiangriffe. Jährlich sollen weltweit etwa 150 Menschen der Kokosnuss zum Opfer fallen. Allerdings gibt es keine Statistik, die solche Opfer registriert, daher ist die Zahl wahrscheinlich viel zu hoch angesetzt. Fakt ist jedoch, dass die Kokosnuss beim Fall aus 20-25 Metern Höhe, eine Geschwindigkeit gewinnt, die beim Aufprall einer Gewichtskraft von über einer Tonne entspricht und somit auch schwerwiegende Verletzungen verursachen und im Extremfall auch zum Tod des Betroffenen führen kann. Damit solche Unfälle gar nicht erst passieren und Urlaubsgäste von hochklassigen Ressorts in der Karibik keine Helme tragen müssen, gibt es dort sogenannte Sicherheitsbeauftragte zur Vermeidung von Kokosnussunfällen. Diese Nusspolizei entfernt die absturzreifen Früchte von sämtlichen Kokospalmen der Hotelanlagen und verhindert somit mögliche Kopf-Nuss-Unfälle.

Hättest du es gewusst?

Der deutsche Apothekenhelfer August Engelhardt, gründete Anfang des 20. Jahrhunderts in Deutsch-Neuguinea einen nudistischen Sonnenorden, der der Auffassung war, dass der konsequente Verzehr von Kokosnüssen den Menschen unsterblich mache und zur Vereinigung mit Gott führe – der sogenannte „Kokovorismus“
• Immer wieder hört und ließt man, dass angeblich mehr Menschen durch herunterfallende Kokosnüsse getötet werden, als durch Haiangriffe
• Jährlich sollen weltweit etwa 150 Menschen der Kokosnuss zum Opfer fallen
• Fakt ist jedoch, dass die Kokosnuss beim Fall aus 20-25 Metern Höhe, eine Geschwindigkeit gewinnt, die beim Aufprall einer Gewichtskraft von über einer Tonne entspricht und somit auch schwerwiegende Verletzungen verursachen und im Extremfall auch zum Tod führen kann
• Es gibt sogenannte Sicherheitsbeauftragte zur Vermeidung von Kokosnussunfällen. Diese Nusspolizei entfernt die absturzreifen Früchte von sämtlichen Kokospalmen der Hotelanlagen und verhindert somit mögliche Kopf-Nuss-Unfälle

Mehr Episoden im Episodenguide

Kommentare

Werde Fan auf Facebook