Auf Streife
Mo 22.08.2016, 14:00

Hundsgemeine Geiselnahme

Ein maskierter Mann attackiert eine 48-Jährige im Park beim Gassi gehen mit Pfefferspray. Doch das ist nicht alles: Der Täter hat den Hund ebenfalls eingesprüht und dann gestohlen! - Eine Siebenjährige wird von ihrem Stiefvater alleine in einem Bus zurückgelassen. Als die Beamten beim Busunternehmen eintreffen, ist das Mädchen bereits über alle Berge. Doch sie hat ihren Ranzen zurückgelassen - und damit ihre Handy-Nummer.

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Weiterführende Informationen zum Thema Schnittverletzungen:

Schnittwunden zählen zu den häufigsten Verletzungen. Je mehr Hautschichten dabei durchtrennt sind, umso stärker läuft Blut aus der Wunde. Ist die Schlagader betroffen, fließt das Blut im Rhythmus des Herzschlags aus der Wunde. Blutet beispielsweise eine Armarterie, kann binnen kürzester Zeit ein Liter Blut verloren gehen. Eine beachtliche Menge, wenn man bedenkt, dass ein erwachsener menschlicher Körper etwa 5 bis 6 Liter Blut besitzt. Deshalb droht bei Wunden, die spritzend oder pulsierend bluten, auch ein Blutungsschock. Hierbei verengen sich Arterien und Venen, um den Blutdruck möglichst stabil zu halten. Zeichen für einen Blutungsschock sind Zittern, kalter Schweiß, blassgraue und kalte Haut, eine schnelle, flache Atmung sowie ein schneller Herzschlag. Im schlimmsten Fall führen stark blutende Wunden zur Bewusstlosigkeit – und ohne rechtzeitige Versorgung zum Tod. Das Stoppen oder zumindest das Eindämmen der Blutung sollte bei tiefen Schnittwunden deshalb oberste Priorität haben. Dies kann durch einen Druckverband erfolgen oder aber, wenn es schnell gehen muss, durch Abdrücken der Wunde mit der Hand.

Hättest du es gewusst?

Druckverbände sollten nie direkt ober- oder unterhalb von Gelenken angelegt werden, da es hierbei zu Schädigungen der Nerven führen kann. Auch sollten Fremdkörper niemals aus der Schnittwunde entfernt werden, da so die Gefahr einer unkontrollierten Blutung entsteht.

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