Auf Streife
Fr 03.06.2016, 14:00

Junges Gemüse

Eine Fahrschülerin rast in einen Gemüsestand. Dabei verletzt sie die Händlerin - schnelle Hilfe ist notwendig! - Ein Siebenjähriger sitzt am Straßenrand und verkauft seine alten Spielsachen, als der griesgrämige Nachbar mit seinem Moped und Anhänger aus der Einfahrt prescht ... - Das Handy einer 41-Jährigen klingelt unentwegt. Die Anrufe sind von ihrer Mutter, doch spricht diese nicht. Aus Sorge alarmiert die Tochter die Polizei.

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Sie sind klein, pelzig und eigentlich ganz niedlich. Dennoch bekommen viele Menschen Angstzustände, wenn sie eine Maus sehen. Die sogenannte Murophobie oder Musophobie gehört zu den meistverbreiteten Tierphobien und bezeichnet die krankhafte übersteigerte Angst vor Mäusen oder ihren Artverwandten. Die Gründe für eine Mausphobie finden sich nicht selten in der Kindheit. Häufig ist es das Angstverhalten der Eltern und Nahestehenden, das sich auf das Kind überträgt. Experten begründen die Furcht generell damit, dass Mäuse und Raten keinen Abstand zum Menschen einhalten und gemeinhin als unrein und Überträger von Krankheiten gelten, da sie sich von Abfall ernähren und zum Teil in der Kanalisation leben. Oftmals sorgen Personen die von dieser Angststörung betroffen sind deshalb penible für Sauberkeit in ihrer Umgebung, damit sich keine Mäuse ansiedeln können. Dabei ist die Angst nicht ganz unbegründet. So zählt der durch Mäuse auf den Menschen übertragbare und nicht ungefährliche Hantavirus, zu den fünf häufigsten meldepflichtigen Viruserkrankungen in Deutschland.
Hättest du es gewusst? Der Tierarzt und Verhaltensforscher Bernhard Grzimek wollte wissen, ob Elefanten wirklich Angst vor Mäusen haben und setzte Zoo-Elefanten gewöhnliche Mäuse vor den Rüssel. Anstatt zu fliehen wichen die Elefanten kurz zurück, betrachteten die Mäuse interessiert und versuchten dann sie in aller Ruhe zu zertreten.
• Viele Menschen bekommen Angstzustände, wenn sie eine Maus sehen
• Die sogenannte Murophobie oder Musophobie gehört zu den meistverbreiteten Tierphobien und bezeichnet die krankhafte übersteigerte Angst vor Mäusen oder ihren Artverwandten
• Gründe für eine Mausphobie finden sich häufig in der Kindheit
• Häufig ist es das Angstverhalten der Eltern und Nahestehenden, das sich auf das Kind überträgt
• Experten begründen die Furcht damit, dass Mäuse und Raten keinen Abstand zum Menschen einhalten und gemeinhin als unrein und Überträger von Krankheiten gelten, da sie sich von Abfall ernähren und zum Teil in der Kanalisation leben
• Oftmals sorgen Personen die von dieser Angststörung betroffen sind penible für Sauberkeit in ihrer Umgebung, damit sich keine Mäuse ansiedeln können
• Die Angst ist nicht unbegründet. So zählt der durch Mäuse auf den Menschen übertragbare und nicht ungefährliche Hantavirus, zu den fünf häufigsten meldepflichtigen Viruserkrankungen in Deutschland

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