Auf Streife
Sa 10.12.2016, 15:00

Laserpointer-Attacke

Vorschau: Die Laserpointer-Attacke

Ein Rentner erwartet die Polizei am späten Abend an einer Raststätte. Er erzählt, dass er gerade während der Fahrt von einem Lichtstrahl vom Fahrbahnrand geblendet worden sei und deshalb fast einen Unfall gebaut habe. Was steckt hinter dem ominösen Phänomen? Wenig später werden die Beamten zu einem Autounfall gerufen. Beide Beteiligten streiten ab, Schuld an dem Zusammenprall zu sein. Doch die geschulten Beamten merken schnell, dass sich einer der Fahrer merkwürdig verhält.

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Die Gefährlichkeit von Laserstrahlen hängt von ihrer Stärke ab. Das Bundesamt für Strahlenschutz teilt Laser in 4 Klassen ein. Klasse eins ist ungefährlich, das sind beispielsweise Laser von DVD-Playern. Unter Klasse vier fallen z.B. große Strahler für Bühnenshows. Laserpointer entsprechen meist Klasse zwei. Das bedeutet, sie sind unbedenklich, solange man nicht länger als eine Viertelsekunde in den Lichtstrahl schaut. Deswegen können schon Laser der Klasse zwei in Einzelfällen die Netzhaut schädigen und die Sehfähigkeit beeinträchtigen. Blendet man absichtlich jemanden mit einem Laserpointer, kann dies entsprechende strafrechtliche Folgen nach sich ziehen. Dies gilt insbesondere, wenn man andere Verkehrsteilnehmer durch die Blendung handlungsunfähig macht und damit Gefahrensituationen provoziert. In Australien hat das Parlament entschieden, dass Laserpointer mit mehr als einem Milliwatt, das entspricht Klasse drei, dort nicht mehr frei gehandelt werden dürfen. Sie gelten als Waffen.

Hättest du es gewusst? 1960 gelang es dem US-amerikanische Physiker Theodore Maiman erstmals einen funktionierenden Laser zu bauen. Die theoretischen Grundlagen für den Laser lieferte aber bereits 1916 Albert Einstein mit seinem Prinzip der stimulierten Emission, das er in seinem Aufsatz zur „Quantentheorie der Strahlung“ verfasste. Das Wort Laser ist ein Kunstwort und steht für “ Light Amplification by Stimulated Emission of Radiation”.

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