Auf Streife
Fr 26.08.2016, 14:00

Nach mir die Sintflut

Ein Wagen brettert ungebremst in eine Bushaltestelle und verletzt dabei einen 39-Jährigen. Als die Beamten in das Fahrzeug blicken, entdecken sie zwar keinen Fahrer, aber einen schlafenden Mann auf der Rückbank. - Eine 37-Jährige ruft die Polizei: Vor ihrem Haus randaliert eine fremde Frau und versucht, mit aller Gewalt in ihr Heim einzudringen. Als die Beamten eintreffen, gibt es keine randalierende Frau mehr, sondern zwei an einen Laternenpfahl gekettete Damen ...

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Weiterführende Informationen zum Thema Dialyse:

Die Dialyse ist ein künstliches Blutreinigungsverfahren, das den Körper bei schweren Nierenschäden und Nierenversagen von Giftstoffen und überflüssigem Wasser befreit. Die „Blutwäsche“ außerhalb des menschlichen Körpers, die mit einem speziellen Filter durchgeführt wird, nennt man Hämodialyse. Sie wurde erstmals 1924 vom deutschen Arzt Georg Haas durchgeführt und gilt heute als Standardverfahren. Rund 95% der etwa 80.000 deutschen Dialysepatienten werden mit dieser „künstlichen Niere“ behandelt. Überlebenszeiten von über 25 Jahren sind mit der externen Blutwäsche keine Seltenheit. Weniger als fünf Prozent der dialysepflichtigen Patienten in Deutschland nutz die Peritonealdialyse, die nur über sehr viel kürzere Zeiträume möglich ist und häufig der Überbrückung bis zur Nierentransplantation dient. Hierbei wird das gut durchblutete, halb durchlässige Bauchfell (Peritoneum) des Patienten als körpereigene Filtermembran genutzt. Die Kosten pro Dialysepatient und Jahr betragen je nach Dialyseart ca. 40.000 Euro und werden von den Krankenversicherungen übernommen.

Hättest du es gewusst?

Die Nieren filtern bis zu 300 Mal am Tag die gesamte Blutmenge – etwa 8% des Körpergewichts eines Menschen. Pro Minute scheiden sie etwa einen Milliliter Urin aus, also 1,5 Liter täglich.

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