Auf Streife
Mo 04.07.2016, 14:00

Nachhilfe in Sachen Drogen

Ein Angriff auf zwei Sanitäter, während eines Einsatzes, lässt sofort die Beamten ausrücken. Wer steckt dahinter? Der Wagen einer 33-jährigen Mutter wurde von einem Gabelstapler aufgespießt. Schnelle Hilfe ist gefordert, denn das Baby befindet sich noch in dem Fahrzeug. In einer Kleingartenkolonie eskaliert ein Nachbarschaftsstreit. Als die Beamten eintreffen, finden sie eine Frau an einen Baum angekettet vor.

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Seit Jahren erfüllen sich immer mehr Städter, die sonst bestenfalls einen Balkon ihr Eigen nennen können, ihren Traum vom Kleingarten. Insgesamt gibt es in der Bundesrepublik knapp 1 Million dieser Schrebergärten, die von rund 5 Millionen Gartenfreunden genutzt werden. Die Parzellen belegen bundesweit eine Fläche von 46.000 Hektar (460 km²). Das ist mehr als die Fläche des Bundeslands Bremen (mit knapp 420 Quadratkilometern). Die durchschnittliche Fläche der Parzellen liegt bei 370 m², wobei der einzelne m² im Schnitt 0,17 Euro kostet. Die Höhe der Pacht ist jedoch vor allem von der Stadtgröße und der Nachfrage abhängig. Insbesondere in Großstädten übersteigt die Nachfrage das Angebot, was dazu führt, dass hier rund 40% der Vereine Wartelisten führen. Kein Wunder also, dass Deutschland mit seinen nahezu 1 Millionen Pächtern Europas Kleingartenhochburg schlechthin ist. Damit verweist man Polen mit rund 850.000 sowie die Slowakei mit 120.000 Schrebergärten auf Platz 2 und 3.
Hättest du es gewusst? Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden in Deutschland, auf Geheiß von barmherzigen Wohlhabenden, die ersten Kleingartenanlagen, sogenannte Armengärten, angelegt. Ziel dieser Maßnahme war es, im Zuge der plötzlichen Bevölkerungszunahme und der damit einhergehenden Armut, Menschen durch den eigenen Anbau von Obst und Gemüse vor einer Hungersnot zu bewahren.
• Insgesamt gibt es in der Bundesrepublik knapp 1 Million Schrebergärten, die von rund 5 Millionen Gartenfreunden genutzt werden
• Die Parzellen belegen bundesweit eine Fläche von 46.000 Hektar (460 km²), das ist mehr als die Fläche des Bundeslands Bremen, mit knapp 420 Quadratkilometern
• Die durchschnittliche Fläche der Parzellen liegt bei 370 m², wobei der einzelne m² im Schnitt 0,17 Euro kostet
• Die Höhe der Pacht ist vor allem von der Stadtgröße und der Nachfrage abhängig
• Insbesondere in Großstädten übersteigt die Nachfrage das Angebot, was dazu führt, dass hier rund 40% der Vereine Wartelisten führen
• Deutschland ist mit seinen nahezu 1 Millionen Pächtern Europas Kleingartenhochburg schlechthin und verweist Polen mit rund 850.000 sowie die Slowakei mit 120.000 Schrebergärten auf Platz 2 und 3.

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