Auf Streife
Sa 24.09.2016, 16:00

Obdachlosen brutal überfallen

Einfach zusammengeschlagen

Eine Passantin beobachtet, wie drei Männer einen Obdachlosen verprügeln. Als die Beamten eintreffen, finden sie das Opfer schwer verletzt und kaum ansprechbar. Glücklicherweise kann die Zeugin einen der drei Männer beschreiben. Doch reicht das, um die Täter zu finden? Danach werden die Polizisten in ein Rugby-Trainingslager in einen Wald gerufen. Eine Mutter muss dort ihren vor Erschöpfung zusammengebrochenen Sohn abholen und will den Trainer wegen Körperverletzung anzeigen.

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Die Polizei registrierte im Jahr 2012 bundesweit über 1,3 Millionen Fälle von Straßenkriminalität. Auch wenn die Polizei Präsenz auf Straßen und Plätzen zeigt, zur Verbesserung der Sicherheit im öffentlichen Raum ist die Polizei auch auf die Mithilfe der Bevölkerung angewiesen. Zivilcourage ist hier gefragt. Jeder kann helfen. Es ist einfach, wenn man sich an ein paar Regeln hält. Wird man Zeuge einer Straftat im öffentlichen Raum, sollte man versuchen andere Bürger aktiv zur Mithilfe zu bringen, indem man sie persönlich anspricht und auf die Situation aufmerksam macht.  Will man den Täter direkt ansprechen, empfiehlt es sich unbedingt beim distanzierten Sie zu bleiben, damit es nach außen klar ist, dass es sich nicht um einen privaten Konflikt handelt. Auf keinen Fall sollte man den Täter provozieren oder sich provozieren lassen! Hilfreich ist es, wenn man sich Merkmale der Täter einprägt. Wenn möglich sollte man sofort 110 rufen und die Polizei über den Vorfall informieren. Danach gilt es sich um das Opfer zu kümmern. Selbstredend sollte man sich der Polizei auch als Zeuge zur Verfügung stellen.

Hättest du es gewusst? Zivilcourage kennt kein Alter. Im Jahr 2011 konnte eine 85-jährige Frau aus Duisburg durch ihr mutiges Einschreiten verhindern, dass ein vorbestrafter Mann ein siebenjähriges Mädchen fortzerrte. 

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