Auf Streife
Fr 02.09.2016, 14:00

Oh Schreck, das Kind ist weg!

Eine 30-Jährige läuft panisch in einem Park umher. Obwohl der Kinderwagen samt einem Baby neben ihr steht, sucht die aufgelöste Mutter nach ihrem Kind. - Bei einem Verkehrsunfall ist eine Floristin mit ihrem Lastenfahrrad in ein Auto gefahren. Doch anstatt sich mit der Geschädigten zu unterhalten, beschimpft sie ihren Ex-Freund, der aber nicht vor Ort ist. - Auf Streife fällt den Beamten eine Frau auf, die aufgeregt mit ihrer Krücke zwei junge Frauen bedroht.

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Weiterführende Informationen zum Thema Kokain

In den Andenausläufern von Peru, Bolivien bis Kolumbien werden die Blätter des Cocastrauchs seit Jahrhunderten als wichtiges Handelsgut, schmerzheilende Medizin und Mittel zur Leistungssteigerung genutzt. So kann das Kauen der Blätter beispielsweise helfen Hunger, Müdigkeit und Kälte zu verdrängen und die körperliche Belastbarkeit erhöhen. Zudem ist das Cocablatt sehr wirksam gegen die Höhenkrankheit, da es die Sauerstoffaufnahme nachweislich verbessert. Der deutsche Chemiker Albert Niemann war der erste, der 1860 „Kokain“ in kristalliner Form aus der Pflanze extrahierte, um es als Schmerzmittel zu gebrauchen. Wenig später stieg Koks in Europa bereits zur Modedroge auf. Vor allem in den 1920er Jahren war das weiße Pulver allgegenwärtig und als Rauschmittel populär. Auch heute ist Kokain noch immer weit verbreitet und gemeinhin als „Leistungsdroge“ bekannt. Es wird geschätzt, dass es weltweit etwa 18,8 Millionen Kokser gibt, für die pro Jahr 845 Tonnen Koks produziert werden. In Deutschland geht man davon aus, dass rund 400.000 Menschen mindestens einmal im Jahr koksen.
Hättest du es gewusst? Gut 25 Jahre nach der Entdeckung des Kokains, wurde vom US-amerikanischen Apotheker John S. Pemperton ein Kokaingetränk kreiert, das unter dem Namen Coca-Cola als Allheilmittel vermarktet wurde. Bis 1903 enthielt 1 Liter des Getränks etwa 250 mg Kokain, danach nur noch ein wirkstoffloses Extrakt aus der Cocapflanze. 

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