Auf Streife
Mi 07.09.2016, 14:00

Ohne Aufsicht

Eine Vierjährige ertrinkt fast bei einem Badeunfall im Schwimmbad. Von den Eltern fehlt jede Spur. Ein Name- und Anschriftenetikett im Rucksack des Mädchens liefert die Adresse der Eltern. Sofort machen sich die Beamten auf den Weg. - Die Beamten erhalten den Antrag, einen 28-Jährigen dem Gericht zwangsvorzuführen. Als sie an der Tür klingeln, öffnet die unwissende Mutter. Nachdem sie ihre Skepsis abgelegt hat, gewährt sie den Beamten Zutritt zum Zimmer ihres Sohnes.

Weiterführende Informationen zum Thema Ertrinkungsunfälle im Kindesalter

Nach Verkehrsunfällen ist Ertrinken im Vorschulalter die zweithäufigste unfallbedingte Todesursache. Dabei sind nach Expertenmeinung ca. 85% der Ertrinkungsunfälle im Kindesalter vermeidbar. Dennoch ertranken laut der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. im Jahr 2015 in Deutschland mindestens 488 Menschen. Darunter elf Kleinkinder im Alter zwischen 0 und fünf Jahren, sowie 14 Kinder zwischen sechs und 15 Jahren. Ursächlich hierfür ist unter anderem, dass Kinder aufgrund ihres überproportional großen Kopfes leicht den Halt verlieren und wenn sie mit dem Gesicht ins Wasser fallen, eine Art Schockreaktion ausgelöst wird, bei der sich die Stimmritze im Rachenraum schließt was die Atmung unmöglich macht. Säuglinge und Kleinkinder können sogar in wenige Zentimeter flachem Wasser ertrinken, sobald sie mit dem Gesicht hineinfallen. Zudem schreien Kinder auch nicht um Hilfe oder schlagen um sich, sie ertrinken leise! Gerade kleine Kinder sollten daher immer in Sichtweite sein, denn zum Ertrinken reichen gerade einmal 20 Sekunden.

Hättest du es gewusst? Laut der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. ist die Schwimmfähigkeit der Kinder im Grundschulalter ungenügend. Im Durchschnitt besitzen nur 40% der Sechs- bis Zehnjährigen ein Jugendschwimmabzeichen und können somit als sichere Schwimmer bezeichnet werden.

• Nach Verkehrsunfällen ist Ertrinken im Vorschulalter die zweithäufigste unfallbedingte Todesursache
• Nach Expertenmeinung sind ca. 85% der Ertrinkungsunfälle im Kindesalter vermeidbar
• Laut der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. ertranken im Jahr 2015 in Deutschland mindestens 488 Menschen. Darunter elf Kleinkinder im Alter zwischen 0 und fünf Jahren, sowie 14 Kinder zwischen sechs und 15 Jahren
• Kinder verlieren aufgrund ihres überproportional großen Kopfes leicht den Halt und wenn sie mit dem Gesicht ins Wasser fallen, wird eine Art Schockreaktion ausgelöst, bei der sich die Stimmritze im Rachenraum schließt, was die Atmung unmöglich macht
• Säuglinge und Kleinkinder können sogar in wenige Zentimeter flachem Wasser ertrinken, sobald sie mit dem Gesicht hineinfallen
• Kinder schreien nicht um Hilfe oder schlagen um sich, sie ertrinken leise
• Gerade kleine Kinder sollten immer in Sichtweite sein, denn zum Ertrinken reichen gerade einmal 20 Sekunden.

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