Auf Streife
So 14.08.2016, 12:00

Pauker prügeln

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Ein Lehrer wird Opfer einer Prügelattacke durch eine Schülerin und ihren Bruder. Schlechte Noten gleich schlechte Manieren? - Einem Sanitäter wird der Rettungswagen geklaut. Darin befinden sich sein Kollege und eine Patientin. - Eine junge Frau wählt mitten in der Nacht den Notruf. Sie wollte bei ihrer Schwester übernachten. Ihr Schwager ist zu ihr ins Bett gekommen und hat sie sexuell belästigt. Doch der Mann kann sich an nichts erinnern ...

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Schätzungen zufolge gibt es Deutschland zwischen 800.000 und 3,2 Millionen potenzielle Schlafwandler. Manchmal landen diese nächtlichen Ausflügler sogar vor Gericht. So gibt es den Fall eines 23-Jährigen, der mit seinem Auto zu den Schwiegereltern fuhr und dort seine Schwiegermutter tötete - angeblich ohne zu wissen, was er tat. Schlafforscher überprüften, ob der junge Mann die Tat während einer schlafwandlerischen Tätigkeit begangen haben könnte und erklärten ihn später für schuldunfähig. Auch Sexsomnia ist eine Schlafstörung und äußert sich durch nächtliche sexuelle Handlungen an sich selbst oder anderen. Die Betroffenen selbst bemerken davon allerdings nichts. Stress, Schlafmangel und Alkohol- oder Drogenkonsum verstärken die Neigung zu Schlafsex bei Personen, die dafür anfällig sind. Auch scheint die Veranlagung erblich zu sein. Männer leiden drei Mal so häufig unter Sexsomnia wie Frauen.

Hättest du es gewusst? Interessanterweise entwickeln viele Schlafwandler während ihres Wandelns regelrechte Heißhungerattacken. Sie essen dann fast alles auf, was essbar scheint, gleichgültig ob es sich dabei um Schokolade mit Papier, gefrorene Pizza oder ungekochte Spaghetti handelt.

  • Schätzungen zufolge gibt es Deutschland zwischen 800.000 und 3,2 Millionen potenzielle Schlafwandler
  • Sexsomnia ist eine Schlafstörung
  • Sexsomnia äußert sich durch nächtliche sexuelle Handlungen an sich selbst oder anderen
  • Die Betroffenen bemerken von ihren Handlungen nichts
  • Stress, Schlafmangel und Alkohol- oder Drogenkonsum verstärken die Neigung zu Schlafsex
  • Die Veranlagung zu Schlafstörungen scheint erblich zu sein
  • Männer leiden drei Mal so häufig unter Sexsomnia wie Frauen

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