Auf Streife
Sa 12.11.2016, 14:00

Pfefferspray

Diebstahl und Einbruch, häusliche Gewalt, Ruhestörung, Schulschwänzer oder Na...

Die Polizisten werden von einer Frau gerufen, die einen Einbrecher auf frischer Tat ertappt hat. Trotz des eingesetzten Pfeffersprays kann er flüchten. Wenig später erfahren die Beamten, dass ein vermeintlicher Dieb von einem Kellner in der Toilette festgehalten wird. Handelt es sich um denselben Mann? Und: Eine Passantin findet eine bewusstlose Zwölfjährige und ruft die Polizei. Die eintreffenden Sanitäter stellen eine Alkoholvergiftung fest.

Weitere Informationen zum Thema Einbruch:

Jeder vierte Deutsche gibt an, Angst vor einem Einbruch oder Diebstahl zu haben. Die Sorge ist nicht unberechtigt, wie aktuelle Kriminalstatistiken zeigen: 2012 wurden bundesweit 144.117 Einbruchdiebstähle polizeilich erfasst. Alleine in NRW wird alle zehn Minuten in ein Haus oder eine Wohnung eingebrochen, bundesweit wird sogar alle vier Minuten ein Einbruch verübt. Die meisten Einbrüche ereignen sich in Berlin, gefolgt von Hamburg und Köln. Für viele Einbruchsopfer beginnt der wahre Albtraum jedoch erst, wenn die Polizei und die Versicherungen ihre Arbeit bereits erledigt haben. Jeder dritte Geschädigte gibt an, nach Entdecken des Einbruchs einen Schock erlitten zu haben, 24,5% kämpften gegen Angstattacken, 17% mit Schlafstörungen und 20,3% gaben an, sich nach dem Einbruch in der eigenen Wohnung so unwohl gefühlt zu haben, dass sie ausgezogen sind. 6,4% der Einbruchsopfer leiden langfristig an den psychischen Folgen des Einbruchs und müssen therapeutisch behandelt werden.

Hättest du es gewusst?  Der Opferhilfeverein WEISSER RING e.V. unterstützt Opfer von Einbrüchen, Diebstählen und Überfällen bei der Bewältigung der Erlebnisse. Unter der kostenlosen Hotline 116 006 erhältst du neben einer psychologischen Beratung auch Informationen zu den Strafverfolgungsverfahren, Schadenersatzregelungen und Versicherungsleistungen. 

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