Auf Streife
So 21.08.2016, 10:10

Rache ohne Reue

Die Polizisten werden zu einem Autounfall mit Fahrerflucht gerufen. Die schwer verletzte Passantin kann ihnen mitteilen, dass ihr eigener Ehemann sie überfahren wollte. Als die Beamten den Mann aufsuchen, ist er nur wenig entsetzt darüber, was seiner Frau passiert ist, streitet jedoch ihre Anschuldigungen ab. Sagt er die Wahrheit? Danach wird ein Student von dem Türsteher einer Tabledance-Bar ins Gesicht geschlagen, weil er seine Rechnung über 230 Euro nicht zahlen will.

Weiterführende Informationen zum Thema tödliche Straftaten:

2012 wurden in Deutschland 3.028 Straftaten gegen das Leben verübt. Darunter zählen nicht nur Mord und Totschlag oder deren Versuch, sondern auch Tötung auf Verlangen, fahrlässige Tötung und Schwangerschaftsabbrüche ohne ärztliche Feststellung, beziehungsweise das unbefugte Inverkehrbringen von Mitteln zum Abbruch einer Schwangerschaft. 2012 gab es bundesweit 281 Mordopfer, 520 Personen wurden Opfer eines versuchten Mordes. 96% dieser Fälle konnten polizeilich aufgeklärt werden. Das deutsche Gesetz unterscheidet zwischen Mord, Totschlag und fahrlässiger Tötung, auch wenn alle Delikte den Tod eines Menschen zur Folge haben. Der Tatbestand des Mordes liegt vor, wenn ein Mensch zur Befriedigung des Geschlechtstriebs, aus Habgier oder sonstigen niedrigen Beweggründen, heimtückisch, grausam, mit gemeingefährlichen Mitteln oder um eine andere Straftat zu ermöglichen oder zu verdecken, getötet wird. Von Totschlag spricht man bei einer ungeplanten Tötung im Affekt. Eine fahrlässige Tötung geschieht ebenfalls ohne Vorsatz durch das Missachten der allgemeinen Sicherheit, beispielsweise bei Autounfällen mit Todesopfern.

Hättest du es gewusst? Straftaten gegen das Leben machen in der bundesweiten Kriminalstatistik einen Anteil von 0,1% aus. Die am häufigsten verübten Straftaten in Deutschland sind mit 21,4% einfache Diebstähle.   

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