Auf Streife
Do 23.06.2016, 14:00

Raus aus der Wohnung

Eine 44-Jährige schmeißt ihre beste Freundin samt Hausrat aus ihrer Mietwohnung, da sie einen bösen Verdacht hegt. - Eine 18-Jährige sitzt verschreckt am Steuer eines Autos, weil sie angeblich einen Skater angefahren hat, der nun wütend auf sie einredet. Eine Nachbarin hat den Unfall beobachtet und klärt die Beamten auf. - Eine Mutter geht auf eine Politesse los, weil diese ein Bußgeld wegen unerlaubter Sperrmüllablagerung auf einem Behindertenparkplatz erhebt.

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Wer auf einen anderen Wagen auffährt, ist in aller Regel auch Schuld. Das machen sich allerdings Betrüger oder sogenannte „Autobumser“ zunutze. So wird zum Beispiel durch abruptes Abbremsen vor Ampeln oder Zebrastreifen ein Unfall provoziert, um anschließend Schadenersatz von der gegnerischen Kfz-Versicherung zu ergaunern. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft schätzt sogar, dass in mehr als 10 Prozent der Schadensfälle in der Kfz-Haftpflichtversicherung manipuliert wird. Auf diese Weise entsteht jedes Jahr ein geschätzter Schaden von 400 Millionen Euro in der Unfall- und Schadenversicherung und von 200 Millionen Euro in der Haftpflichtversicherung. Wird der Betrug allerdings aufgedeckt, drohen den Autobumsern wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr Geldstrafen oder sogar Freiheitsstrafen von einem Jahr bis zu zehn Jahren.

Hättest du es gewusst? Um manipulierte Unfälle zu dokumentieren, setzen in Deutschland immer mehr Autofahrer auf sogenannte Dash-Cams. Diese Mini-Kameras hängen im Innenraum des Autos und zeichnen den Verkehr auf.

  • Wer auf einen anderen Wagen auffährt, ist in aller Regel auch Schuld. Das machen sich Betrüger oder sogenannte „Autobumser“ zunutze.
  • Sogenannte Autobumser provozieren durch abruptes Abbremsen vor Ampeln oder Zebrastreifen Unfälle, um Schadensersatz von der gegnerischen Kfz-Versicherung zu ergaunern.
  • Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft schätzt, dass in mehr als 10 Prozent der Schadenfälle in der Kfz-Haftpflichtversicherung manipuliert wird.
  • Auf diese Weise entsteht jedes Jahr ein geschätzter Schaden von 400 Millionen Euro in der Unfall- und Schadenversicherung und von 200 Millionen Euro in der Haftpflichtversicherung.
  • Wird der Betrug aufgedeckt, drohen den Autobumsern wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr Geldstrafen oder sogar Freiheitsstrafen von einem Jahr bis zu zehn Jahren.

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