Auf Streife
Mo 20.06.2016, 16:00

S-Bahn-Surfen

Eine Passantin beobachtet, wie drei Jugendliche auf S-Bahn-Gleisen herumlaufen. - Aus dem Nachbarshaus tönen laute Schreie. Ein besorgter Anwohner vermutet ein Fall von häuslicher Gewalt und alarmiert die Polizei. - Eine Zehnjährige wird mit einer Fernbedienung am Kopf getroffen. Angeblich hat eine 64-Jährige absichtlich zum Wurf ausgeholt. - Eine Mutter stellt ihren Kinderwagen vor einer Bäckerei ab, um ihren Einkauf zu erledigen. Als sie zurückkehrt, ist das Baby verschwunden.

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Fast monatlich verzeichnet die Bundespolizei einen Bahnstromunfall von Kindern und Jugendlichen, der auf das Klettern von Waggons, Strommasten oder S-Bahn-Surfen zurückzuführen ist. Beim S-Bahn-Surfen kann man leicht durch den Sog eines vorbeifahrenden Zuges vom Zug gerissen werden. Und auch so ist auf dem Dach einer Bahn mitzufahren extrem gefährlich, da bei 15.000 Volt ein direkter Kontakt zur Leitung nicht nötig ist, oftmals reichen anderthalb Meter aus, um einen Schlag zu erleiden. Zudem kann ein Sprung aus dem fahrenden Zug mit schweren oder tödlichen Verletzungen enden, da nicht nur Züge auf den Nebengleisen fahren, sondern auch Oberleitungsmasten und andere Hindernisse zwischen den Gleisen stehen. So  verlieren etwa 40 junge Menschen jährlich durch Leichtsinn auf Bahnanlagen ihr Leben. S-Bahn-Surfen kann eine Ordnungswidrigkeit darstellen und mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden. 

Hättest du es gewusst? Im Jahr 2014 betrug die Anzahl der Bahnhöfe im Besitz der Deutschen Bahn AG 5.676 Gebäude. Die Betriebslänge des Schienennetzes der Deutsche Bahn AG in Deutschland beträgt rund 33.400 Kilometer.

  • Fast monatlich verzeichnet die Bundespolizei einen Bahnstromunfall von Kindern und Jugendlichen, der auf das Klettern von Waggons, Strommasten oder S-Bahn-Surfen zurückzuführen ist.
  • Beim S-Bahn-Surfen kann man leicht durch den Sog eines vorbeifahrenden Zuges vom Zug gerissen werden.
  • Auf dem Dach einer Bahn mitzufahren extrem gefährlich, da bei 15.000 Volt ein direkter Kontakt zur Leitung nicht nötig ist, um einen Schlag zu erleiden.
  • Ein Sprung aus dem fahrenden Zug kann mit schweren oder tödlichen Verletzungen enden, da nicht nur Züge auf den Nebengleisen fahren, sondern auch Oberleitungsmasten und andere Hindernisse zwischen den Gleisen stehen.
  • Etwa 40 junge Menschen verlieren jährlich durch Leichtsinn auf Bahnanlagen ihr Leben.
  • S-Bahn-Surfen kann eine Ordnungswidrigkeit darstellen und mit einer Geldbuße bis zu 50.000 Euro geahndet werden. 

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