Auf Streife
Di 06.09.2016, 14:00

Schatz mit X

Am Waldrand liegt eine verletzte Frau in einer Grube. Sofort versuchen die Polizisten mit den Rettungskräften die Frau zu bergen ... - Für einen 16-Jährigen endet der Besuch im Bordell im Desaster: Erst zeigt er einer Prostituierten einen gefälschten Personalausweis, dann folgt der nächste Betrugsversuch ... - Während eine 36-Jährige mit ihrem Lebensgefährten im Fitnessstudio ist, erhält sie einen Anruf von der Nachbarin: Möbelpacker seien dabei ihre Wohnung leerzuräumen!

Weiterführende Informationen zum Thema Sondengänger und Schatzsucher

Ein sogenannter „Sondengänger“ oder ""Sondler"" ist eine Person, die mit einem Metalldetektor gezielt nach Gegenständen, wie z.B. alten Münzen, antikem Schmuck oder Überbleibseln aus den Weltkriegen im Boden sucht. Die Anzahl der Sondler und Schatzsucher in Europa wird auf mehre hunderttausend geschätzt. Deutschlandweit sollen etwa 30.000 Personen regelmäßig auf Beutejagd gehen, viele jedoch illegal und ohne Suchgenehmigung. Denn, was viele nicht wissen ist, dass beim sogenannten „sondeln“ in den meisten Fällen eine Suchgenehmigung der Grundeigentümer und der Denkmal- und Naturschutzbehörden notwendig ist. Diese soll unter anderem dem Schutz potenzieller Bodendenkmäler dienen. Allerdings stellen 99,9% der Funde von Sondlern laut Experten weder ein Bodendenkmal dar, noch erfüllen sie das Kriterium der besonderen wissenschaftlichen Bedeutung. Sollten dennoch einmal keltischen Münzen oder andere archäologische Objekte zum Vorschein treten, müssen Schatzsucher ihre Funde z.B. in NRW seit 2013 den Denkmalbehörden übergeben.

Hättest du es gewusst? Die „Hadrianische Teilung“, bei der ein archäologischer Fund zu gleichen Teilen zwischen Finder und Grundstückseigentümer aufgeteilt wird, gilt seit der Verschärfung des Denkmalschutzrechtes in NRW im Jahr 2013, nur noch in Bayern, das als einziges Bundesland nicht über ein ""Schatzregal"" (rechtliche Reglung, nach der alle herrenlose Schätze nach deren Auffinden dem Staat gehören) verfügt.

• Ein sogenannter „Sondengänger“ oder ""Sondler"" ist eine Person, die mit einem Metalldetektor gezielt nach Gegenständen, wie z.B. alten Münzen, antikem Schmuck oder Überbleibseln aus den Weltkriegen im Boden sucht
• Die Anzahl der Sondler und Schatzsucher in Europa wird auf mehre hunderttausend geschätzt. Deutschlandweit sollen etwa 30.000 Personen regelmäßig auf Beutejagd gehen, viele jedoch illegal und ohne Suchgenehmigung
• Was viele nicht wissen ist, dass beim sogenannten „sondeln“ in den meisten Fällen eine Suchgenehmigung der Grundeigentümer und der Denkmal- und Naturschutzbehörden notwendig ist
• 99,9% der Funde von Sondlern stellen laut Experten weder ein Bodendenkmal dar, noch erfüllen sie das Kriterium der besonderen wissenschaftlichen Bedeutung
• Sollten dennoch einmal keltischen Münzen oder andere archäologische Objekte zum Vorschein treten, müssen Schatzsucher ihre Funde z.B. in NRW seit 2013 den Denkmalbehörden übergeben.

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