Auf Streife
Sa 05.03.2016, 12:15

Schmierige Angelegenheit

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Die Polizisten werden zu einer Essenschlacht am Imbiss gerufen. Was ist dort passiert? - Die Polizisten finden einen demolierten Zigarettenautomaten und einen verprügelten Zeugen vor. Der Täter ist flüchtig - doch er hat seine EC-Karte im Automaten vergessen. - Eine Siebenjährige ist alleine zu Hause und weint so fürchterlich, dass die Nachbarin die Polizei alarmiert. - Ein harmloser Auffahrunfall lässt einen Rentner auffliegen. Er betreibt ein illegales Privat-Taxi.

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Mit dem Begriff Legasthenie wird eine Störung bezeichnet, die durch ausgeprägte Schwierigkeiten beim Lesens und/oder Rechtschreiben gekennzeichnet ist. Selbst im Land der Dichter und Denker sind etwa zwischen 4 bis 6% der Bevölkerung, also mindesten 3 Millionen Menschen von Legasthenie betroffen. Studien zufolge leiden etwa 2-4% aller Kinder an Legasthenie. Insbesondere Jungen, haben drei- bis viermal häufiger als Mädchen mit der Lese und/oder Rechtschreibestörung zu kämpfen. Die Ursachen von Legasthenie sind vielfältig. So ist beispielsweise die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind betroffener Eltern eine Lese- und/oder Rechtschreibstörung entwickelt, um ein Vielfaches erhöht. Manchmal wird die Auffassung vertreten, dass ein "Legastheniker" niemals richtig lesen lernen kann – doch das ist falsch. Wie die Praxis zeigt, kann auch eine schwere Legasthenie, bei guter pädagogischer Begleitung, erfolgreich überwunden werden.

Hättest du es gewusst? Dass Legastheniker weder dumm noch faul, sondern oft hoch begabt sind, beweisen einige bekannte Größen unter ihnen. So sollen zum Beispiel der Evolutionstheoretiker Charles Darwin, der Maler und Bildhauer Leonardo da Vinci und der Schauspieler Tom Cruise unter den bekannten Legasthenikern sein.

  • Mit dem Begriff Legasthenie wird eine Störung bezeichnet, die durch ausgeprägte Schwierigkeiten beim Lesens und/oder Rechtschreiben gekennzeichnet ist.
  • Etwa zwischen 4 bis 6% der Bevölkerung, also mindesten 3 Millionen Menschen sind hierzulande von Legasthenie betroffen.
  • Ca. 2-4% aller Kinder leiden an Legasthenie.
  • Jungen haben drei- bis viermal häufiger als Mädchen mit der Lese und/oder Rechtschreibestörung zu kämpfen.
  • Die Wahrscheinlichkeit, dass ein Kind betroffener Eltern eine Lese- und/oder Rechtschreibstörung entwickelt, ist um ein Vielfaches erhöht.
  • Eine Förderung und Therapie der Störung ist demnach unverzichtbar, um der sechsmal höheren Arbeitslosenquote bei Legasthenikern entgegenzuwirken.

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