Auf Streife
Sa 13.02.2016, 12:15

Spanner wider Willen

Vorschau: Spanner wider Willen!

An einem Badesee wird ein 28-Jähriger brutal von zwei Männern zusammengeschlagen. Der Grund für die Attacke: Er ist ein Spanner. Doch ist er das tatsächlich? - Einbruch im Kindergarten - ohne Einbruchspuren: Die Tür steht sperrangelweit offen. Hatte der Einbrecher einen Schlüssel? - Ein Schüler gibt seiner Schulkameradin Fahrstunden in einem Wohngebiet. Bis die Polizei die zwei Teenager erwischt.

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Spanner sind Menschen, die andere dabei beobachten, wie sie sich entkleiden, nackt sind oder Sex haben, um sich daran sexuell zu erregen. Das „Spannen“ gilt als Störung des sexuellen Verhaltens und betrifft vorwiegend Männer. Doch der Spanner von heute schaut nicht nur, er zeichnet das Gesehene zum Teil auch auf. Gerne mit versteckten Webcams in Umkleidekabinen oder öffentlichen Toiletten aber auch mit dem Smartphone in Einkaufsstraßen, Schwimmbädern oder am Strand. Spanner finden ihre „Motive“ überall, wobei der Fokus dabei auf leicht bekleideten Körpern oder enger Kleidung liegt. Die gemachten Aufnahmen werden dann auf einschlägigen Plattformen im Internet geladen und dort kommentiert und getauscht. Genaue Zahlen zur Verbreitung dieses Phänomens gibt es leider nicht. Allerdings fand eine kanadische Studie heraus, dass die meisten Menschen voyeuristisch veranlagt sind. So gaben ganze 70% der befragten Männer und immerhin 40% der Frauen an, dass sie anderen Menschen beim Ausziehen und beim Sex zuschauen würden, wenn sie könnten.

Hättest du es gewusst? Im Strafrecht gibt es keinen Paragraphen der explizit das heimliche Betrachten von Menschen verbietet. Spannen ist demnach nur in bestimmten Fällen strafbar, zum Beispiel, wenn es den Straftatbestand der Beleidigung erfüllt.

  • Spanner sind Menschen, die andere dabei beobachten, wie sie sich entkleiden, nackt sind oder Sex haben, um sich daran sexuell zu erregen.
  • Das „Spannen“ gilt als Störung des sexuellen Verhaltens und betrifft vorwiegend Männer.
  • Spanner arbeiten gerne mit versteckten Webcams in Umkleidekabinen oder öffentlichen Toiletten aber auch mit dem Smartphone in Einkaufsstraßen, Schwimmbädern oder am Strand.
  • Die gemachten Aufnahmen werden auf einschlägigen Plattformen im Internet geladen und dort kommentiert und getauscht.
  • Eine kanadische Studie fand heraus, dass die meisten Menschen voyeuristisch veranlagt sind.
  • Ganze 70% der befragten Männer und immerhin 40% der Frauen gaben an, dass sie anderen Menschen beim Ausziehen und beim Sex zuschauen würden, wenn sie könnten. 

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