Auf Streife
So 21.08.2016, 11:10

Spielhallenraub

Spielhallenraub

Die Polizisten stellen gerade das Videomaterial aus der Überwachungsanlage einer ausgeraubten Spielhalle sicher, als ein Notruf eingeht: Eine Frau bittet die Beamten um Hilfe, weil ihr spielsüchtiger Ehemann im Treppenhaus randaliert. Ist er der Mann, der kurz zuvor den Raubüberfall begangen hat? Wenig später wenden sich zwei minderjährige Mädchen an die Polizei. Angeblich wurden sie von einem Mann sexuell belästigt ...

Weiterführende Informationen zum Thema Spielsucht:

Bundesweit gelten bis zu 264.000 Menschen als spielsüchtig, nur etwa 10.000 davon lassen sich derzeit therapeutisch behandeln. Pathologisches Glücksspiel zeichnet sich dadurch aus, dass der Betroffene dem Spieltrieb nicht widerstehen kann und ohne Rücksicht auf die finanziellen, beruflichen oder privaten Konsequenzen zockt. Spielsucht entsteht häufig durch einen Verdrängungsmechanismus des Spielers und ist somit eine emotionale Erkrankung und nicht nur ein finanzielles Problem. Das Glücksgefühl beim Gewinnen überlagert reale Probleme, wie beispielsweise Depressionen. Sind auch Sie oder ein Angehöriger von einer Spielsucht betroffen, informieren Sie sich noch heute auf www.anonyme-spieler.org oder unter 01805-104011über die Beratung des Vereins und lassen Sie sich über Therapiemaßnahmen aufklären.

Hätten Sie es gewusst? Im Jahr 2011 wurden bundesweit 6,7 Milliarden Euro für Lottospiele ausgegeben. Im Gegensatz dazu leiden 870 Millionen Menschen weltweit an Hunger. Täglich sterben 10.000 Kinder, weil sie nicht genug zu essen haben, obwohl es nur 20 Cent am Tag kostet, ein Kind mit allen wichtigen Vitaminen und Nährstoffen zu versorgen, die es braucht, um gesund aufzuwachsen. Alleine mit den Lottoeinnahmen in Deutschland könnte diesen Kindern das Leben gerettet werden. 

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