Auf Streife
So 18.09.2016, 11:20

Straßenstrich weggelasert

Vorschau: Straßenstrich weggelasert

Die Beamten werden auf einen Straßenstrich gerufen. Eine der Prostituierten wurde mit einem Laserpointer angegriffen. War es eine Konkurrentin oder etwa ein Kunde? Später werden die Polizisten von einer Rentnerin zur Wohnung ihrer Nachbarn geführt. Die ältere Dame glaubt, dass der aggressive Mann seine Frau schlägt. Als die Beamten an der Tür der Wohnung klingeln, hören sie Hilferufe und müssen schnell handeln ...

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Grundsätzlich ist Prostitution in Deutschland erlaubt. Seit einer Entscheidung des Verwaltungsgerichts Berlin im Jahr 2000 gilt Prostitution in Deutschland nicht mehr als  sittenwidrig. Zum Schutz der Jugend und des öffentlichen Anstands können Gemeinden aber Sperrbezirke festlegen, in denen Prostitution nicht erlaubt ist, bzw. auch die Prostitution zu bestimmten Tageszeiten untersagen. In kleineren Gemeinden unter 20.000 Einwohnern kann die Prostitution sogar ganz verboten werden. Verstöße gegen diese Verordnungen können als Ordnungswidrigkeit verfolgt werden oder - sofern es sich um eine beharrliche Zuwiderhandlung handelt - als Straftat geahndet werden. Wie viele Prostituierte in Deutschland tätig sind, lässt sich nur schwer genau sagen. Je nach Schätzung soll es zwischen 100.000 und 400.000 Personen geben, die diese Dienstleistung anbieten. Laut Zahlen der Europäischen Union halten sich in der EU rund 200.000 Zwangsprostituierte auf. Verlässliche Zahlen für Deutschland gibt es nicht.

Hättest du es gewusst? In Bahnhofsnähe hat die Stadt Zürich 2013 den ersten Prostitutionspark der Schweiz eingerichtet, mit Drive-in-Rundkurs, Verrichtungsboxen und Regenschirmchen als Wegweiser. So gut wie alles ist im neuen Prostitutionspark mit Schweizer Gründlichkeit geregelt. Eine ausführliche Beschilderung erklärt die Regeln. Auf der offiziellen Internetpräsenz der Stadt Zürich wird den potentiellen Freiern der neue Strichplatz vorgestellt. 

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